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23. April 2008, 00:00
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Altersvorsorge für Minijobber

Minijobber (400 Euro-Kräfte) haben jetzt mit der Volksfürsorge, Hamburg, die Möglichkeit eine eigene betriebliche Altersvorsorge aufzubauen.
Dabei bringen Arbeitnehmer statt Geld zusätzliche Arbeitszeit auf. Der Arbeitgeber entlohnt diese Arbeit über die Beitragszahlung in eine Direktversicherung bei der Volksfürsorge. So ist beispielsweise bei einer wöchentlichen Mehrarbeit von zwei bis drei Stunden mit einem monatlichen Versicherungsbeitrag von 80 bis 120 Euro zu rechnen, so die Volksfürsorge.

Die Altersversorgung ist pfändungs- und Hartz IV-sicher. Ebenso bleibt der Status als geringfügig Beschäftigter erhalten. Der Arbeitgeber profitiert, da die Beiträge als Betriebsausgaben gelten und steuer- und sozialversicherungsfrei sind. Voraussetzungen für den Zugang zu dieser Versorgung sind laut Volksfürsorge, dass das Arbeitsverhältnis unbefristet und auf Dauer angelegt ist. Zudem dürfen durch die Mehrarbeit nicht tarifvertragliche oder Mindestlohn-Vorgaben beeinträchtigt werden. Bei einem Arbeitgeberwechsel können die erworbenen Rentenanwartschaften mitgenommen.

Der Verein ?Minijobrente e.V.?, Würzburg, hat dieses Vorsorgekonzept für geringfügig Beschäftigte entwickelt und organisiert, die Volksfürsorge ist Risikoträger. (mo)

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