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11. November 2008, 00:00
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AMB Generali verdient trotz steigendem Neugeschäft weniger

Auch die AMB Generali Gruppe, Aachen, kommt nicht ungeschoren durch die Finanzkrise: Der Konzern verzeichnet nach neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Gewinn von 59 Millionen Euro, damit 263 Millionen Euro weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Erhebliche Kursverluste an den Finanzmärkten belasteten das Konzernergebnis mit 312 Millionen Euro, teilt AMB Generali mit. Das Kapitalanlageergebnis verringerte sich gegenüber dem Vorjahreswert von 2.955 Millionen Euro auf nunmehr 1.126 Millionen Euro.

Die Beitragsentwicklung in den ersten drei Quartalen verlief dagegen positiv, insgesamt legten die Beiträge seit Jahreswechsel um fünf Prozent auf mehr als 10,5 Milliarden Euro zu, so die Konzern-Mitteilung. In der Lebensversicherung habe das Wachstum 5,9 Prozent betragen, in der Krankenversicherung 6,2 Prozent und im Bereich Schaden- und Unfall 0,6 Prozent.

Im Neugeschäft verbuchte der Versicherer im Bereich Leben einen Zuwachs von 30,3 Prozent, dazu trug die starke Ausrichtung auf Riester-Produkte maßgeblich bei. Ohne Berücksichtigung des Effekts aus der Riester-Förderstufe habe das Neugeschäftswachstum bei 19,5 Prozent gelegen, so die Konzernführung. In der Sparte Kranken meldet die Gruppe einen 20-prozentigen Neugeschäftszuwachs. Die Zahl der Vollversicherten sei bis Ende des dritten Quartals um rund 14.500 auf etwa 444.000 gestiegen, die der Zusatzversicherten um mehr als 65.000 auf rund 1,43 Millionen.

Von einer Prognose für das Geschäftsjahr 2008 sieht der Konzern aufgrund ?der anhaltenden Unsicherheit über die weitere Kapitalmarktentwicklung? weiterhin ab. (hb)

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