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22. Februar 2008, 00:00
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Deutsche Assekuranz baut weiter ab

Die Beschäftigtenzahl in der Versicherungsbranche sinkt weiter, mit einem Rückgang um 7.000 Stellen, das entspricht rund drei Prozent, erreichten die Assekuranzen den tiefsten Personalstand seit dem Fall der Mauer.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Unternehmensbefragung, die Experte Jörg Knospe für die Zeitschrift Versicherungswirtschaft durchgeführt hat. Die Umfrage ist laut Knospe repräsentativ für rund 80 Prozent des Arbeitsplatzangebots der deutschen Versicherungswirtschaft.

Zwar sei der Rückgang im vergangenen Jahr nicht so stark gewesen wie in den beiden Vorjahren als jeweils neue Negativrekorde erzielt wurden. Mit marktweit maximal 220.000 Mitarbeitern zum Stichtag 31.Dezember 2007 stellt das Ergebnis dennoch den tiefsten Wert dar, der jemals im vereinten Deutschland ermittelt wurde.

Mit einem Minus von knapp elf Prozent führe der Arag-Konzern die Skala der Versicherer beim Stellenabbau an, gefolgt von AMB Generali mit Minus 9,5 Prozent. Dahinter kommen die Concordia Versicherungsgruppe, die Allianz, die Württembergische und die zur Axa-Gruppe fusionierte DBV Winterthur mit jeweils Minus rund sieben Prozent.

Knospe erwartet in seinem Ausblick für 2008 ein Anhalten des Personalabbaus im Rahmen der fortschreitenden Konsolidierung der Branche. Allerdings sieht der Experte durchaus positive Signale: So wollen laut seiner Umfrage R+V, Debeka, DEVK, Hanse-Merkur sowie der Roland-Konzern, die Barmenia, die Continentale und die HUK-Coburg ihren Personalbestand ausbauen. (hb)

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