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15. Dezember 2008, 00:00
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Ergo senkt Zinsen für Lebensversicherungen

Die Münchener-Rück-Tochter Ergo hat die Überschussbeteiligungen für Lebensversicherungen der Victoria und der Hamburg-Mannheimer gekürzt.

Die laufende Verzinsung inklusive Überschussbeteiligung soll von 4,4 auf 4,2 Prozent bei der Hamburg-Mannheimer gesenkt werden, bei der Victoria fällt die Verzinsung von 3,7 Prozent in diesem Jahr auf 3,6 Prozent. Das sagte Ergo-Chef Torsten Oletzky der „Süddeutsche Zeitung“ (SZ).

„Wir sehen uns wegen der Finanzmarktkrise veranlasst, die laufende Verzinsung bei Lebensversicherungen geringfügig zu senken”, so Oletzky. Insgesamt sei der Erstversicherer, zu dem die Marken Hamburg-Mannheimer, Victoria, DKV und D.A.S. gehören, in der Finanzkrise gut aufgestellt. „Wir haben unsere Anlagen so gestreut, dass es keine bösen Überraschungen für das Produkt Lebensversicherung gibt“, so der Konzernlenker gegenüber der SZ. Von einer allgemeinen Rezession werde sich die Ergo nicht vollständig abkoppeln können.

Für das kommende Jahr rechnet Oletzky daher auch mit einem geringeren Absatz: „Wenn weniger Kaufkraft vorhanden ist, wird auch die Nachfrage nach Dienstleistungen wie etwa Versicherungen zurückgehen.“ Weiter wachsen will die Erstversicherungsgruppe auch durch Zukäufe: Der Auslandsanteil des Geschäfts soll binnen vier Jahren von derzeit einem Viertel auf ein Drittel wachsen. (hi)

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