Anzeige
23. September 2008, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Frauen vernachlässigen BU-Schutz

Frauen nehmen das Thema Berufsunfähigkeit (BU) nicht mehr so ernst wie noch vor fünf Jahren, wie eine Umfrage von TNS Infratest im Auftrag des Wiesbadener Finanzdienstleisters Delta Lloyd zeigt.

Besonders bei Frauen im Alter von 36 bis 45 Jahren hat die private Vorsorge für den Fall der Berufsunfähigkeit stark an Bedeutung verloren. Hielten 2003 noch rund ein Fünftel der 36 bis 40-Jährigen einen BU-Schutz für notwendig, sind es aktuell nur noch 15,4 Prozent. Noch ausgeprägter ist der Rückgang bei Frauen zwischen 41 und 45: Nur 14,2 Prozent halten eine Absicherung für nötig, fünf Jahre zuvor waren es 23,6 Prozent.

Die Ursachen für diese Entwicklung konnte die Studie, in deren Rahmen 1.000 Frauen im Alter von 18 bis 50 Jahren befragt wurden, nicht genau eruieren. Oftmals werde das Problem verdrängt, aber auch das durch steigende Lebenshaltungskosten geschmälerte Vorsorge-Budget sei ein Grund, so die Autoren.

Nach Angaben von Delta Lloyd wird jeder vierte Berufstätige in Deutschland vor dem Rentenbeginn berufs- oder erwerbsunfähig. Für alle 1961 und später Geborenen gibt es keinen gesetzlichen BU-Schutz. (hi)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Insurtechs: Über 80 Millionen US-Dollar für deutsche Start-ups

Im Jahr 2016 haben die deutschen Insurtechs in Finanzierungsrunden mehr als 80 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das geht aus einer Untersuchung des Münchener Fintech-Start-ups Finanzchef24 hervor. Demnach hat sich das Finanzeriungsvolumen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.

mehr ...

Immobilien

Baufi Secure: Neues Absicherungsprodukt für Immobiliendarlehen

Was geschieht, wenn Immobilienkäufer ihre Darlehensraten aufgrund von Krankheit oder Arbeitslosigkeit nicht mehr bedienen können? Das Produkt Baufi Secure will die Immobilienfinanzierung flexibel absichern.

mehr ...

Investmentfonds

Merck Finck sieht Rückenwind für Aktien

Kurz vor der Amtseinführung von Donald Trump sind vermehrt kritische Stimmen von der Investmentseite laut geworden. Merck Finck blickt der kommenden Handelswoche dennoch optimistisch entgegen.

mehr ...

Berater

WhoFinance und Defino bauen Kooperation aus

Wie das Bewertungsportal WhoFinance und das Defino Institut für Finanznorm mitteilen, haben sie ihre beiden Portale eng miteinander vernetzt. Dadurch sollen Finanzberater und Vermittler künftig die Qualität ihrer Beratung noch besser im Internet darstellen können.

mehr ...

Sachwertanlagen

Doric zieht positive Bilanz für 2016

Quadoro Doric hat mit der kernsanierten Büroimmobilie Trappenburch in Utrecht eine weitere Immobilie für den offenen Spezial-AIF Vescore Sustainable Real Estate Europe übernommen und damit das Jahr 2016 erfolgreich abgeschlossen.

mehr ...

Recht

LV-Verträge als Kreditsicherung: Widerspruchsrecht verwirkt

Werden Lebensversicherungsverträge zur Immobilienfinanzierung eingesetzt, kann das Widerspruchsrecht des Versicherten verwirkt sein, auch wenn die Widerspruchsbelehrungen der Policen nicht korrekt sind. Knackpunkt ist die Bedeutung der Policen als Sicherungsmittel.

mehr ...