Anzeige
Anzeige
31. März 2008, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

GDV startet Transparenzinitiative

Die deutschen Lebensversicherer wollen sich künftig transparenter darstellen. Mit Angaben, die über die Vorschriften der VVG-Informationspflichten-Verordnung (VVG-InfoV) hinausgehen, sollen die Kosten gegenüber den Kunden offengelegt werden. Konkret geht es bei dem Transparenzkonzept, das der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV), Berlin, auf dem jährlichen Pressekolloquium vorstellte, um eine Kennzahl zur Kostenangabe beim Versicherungsabschluss. Die VVG-InfoV sieht lediglich vor, dass einmalige sowie jährliche Kosten ausgewiesen werden.

Der Vorschlag des Verbands, den Kunden künftig ihren Renditeabschlag im Vorfeld des Vertragsabschlusses vor Augen zu führen, kommt überraschend. Die Branche ziert sich schon lange, diesen Betrag in Euro zu beziffern. Hintergrund des plötzlichen Umdenkens ist die Konkurrenzsituation mit der Fondsindustrie. Die Versicherer gehen in die Offensive weil sie zeigen wollen, dass sie sich in Punkto Rendite nicht vor Fondssparplänen verstecken müssen. Der zentralen Kennziffer der Fondsanbieter, der sogenannten Total Expense Ratio, mit der die Gesamtkostenquote der jeweiligen Produkte angegeben wird, soll ein vergleichbarer Wert entgegengestellt werden. Die offene Vergleichbarkeit soll zudem den Druck auf die Banken erhöhen, ihre Kosten den Kunden gegenüber offenzulegen.

Laut Ulrich Remmert, Vorstand der Huk-Coburg Lebensversicherung AG und Mitglied des GDV-Mathematikausschusses, handelt es sich bei dem vorgeschlagenen Kostenausweis um eine unverbindliche Empfehlung des Verbands, der die Versicherer freiwillig folgen können. (hb)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...