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15. Oktober 2008, 00:00
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Generali fordert 500 Millionen Euro

Weil sich nach der Fusion von Dresdner und Commerzbank der Großaktionär Allianz den Vertriebskanal gesichert hat (cash-online berichtete hier), fordert der bisherige Produktgeber, die Generali Versicherungsgruppe, nun einen ?Ausgleich? von einer halben Milliarde Euro.

?Wir möchten einen Ausgleich, der 500 Millionen Euro in Prämien entspricht”, zitiert das ?Handelsblatt? den Konzernpräsidenten Antoine Bernheim. Über die Formen des Ausgleichs müsse aber noch verhandelt werden. Die Summe entspreche den Jahresprämien, die der Versicherer bisher in Deutschland über die Bankschalter der Commerzbank eingelöst hat.

Möglich sei die Übernahme eines kleinen Finanzdienstleisters in der Schweiz und einiger Geschäftsbereiche auf Martinique und Guadeloupe, wie italienische Medien berichtet hatten.

Unklar ist offenbar, ab wann die Allianz mit dem neuen Institut kooperiert. Nach Angaben der Commerzbank läuft der Vertrag mit der Generali noch bis 2010. (hi)

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