Anzeige
8. September 2008, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Globale Rechtschutz-Police im Markt

Die auf die soziale Absicherung von Auslandserwerbstätigen spezialisierte BDAE-Gruppe, Hamburg, hat zusammen mit dem Düsseldorfer Arag Konzern eine weltweit gültige und zeitlich unbegrenzte Rechtschutzversicherung entwickelt.

Wie beide Unternehmen mitteilen, gibt es ein vergleichbares Produkt bisher nicht im Markt. Die Police Expat Legal sichert im Ausland tätige Bundesbürger ? sogenannte Expatriates – und ihre Angehörigen bei Rechtsstreitigkeiten ab. ?Gegenwärtig arbeiten mehr als 1,6 Millionen Deutsche rund um den Globus. Bislang war es ihnen außerhalb Europas lediglich für einen begrenzten Zeitraum möglich, sich zu versichern?, erläutert Christian Krolak, Geschäftsführer der BDAE-Gruppe, den Grund für die Konzeption des Versicherungspakets.

Kenntnisse über weltweite Rechtssysteme

Mögliches Szenario, in dem der weltweit gültige Rechtsschutz greifen würde: Ein deutscher Wassertechniker ist in Namibia tätig, um dort ganze Dörfer mit Wasser zu versorgen. Problematisch wird es dann, wenn ihm ein Fehler unterläuft und beispielsweise eine Leitung platzt. Schlimmstenfalls kommen dabei auch Menschen zu Schaden. Infolgedessen wird ein strafrechtliches Verfahren wegen fahrlässiger Köperverletzung oder Tötung gegen ihn eingeleitet. ?Ohne Kenntnis der Gesetzeslage sowie aufgrund der hohen Kosten könnte es für den Mitarbeiter schwierig werden, zu seinem Recht zu kommen. Zudem besteht die zusätzliche Hürde, überhaupt einen geeigneten Rechtsanwalt zu finden?, sagt Krolak weiter.

Auch in Deutschland rechtliche Unterstützung

Die wichtigsten Leistungen des Tarifs umfassen Schadensersatz- und Strafrechtsschutz. Die Police sichert zudem Ordnungswidrigkeiten ab und erstreckt sich unter anderem auf Verwaltungs-, Vertrags- und Sachenrecht. Dabei sind Kunden bis zu einem Betrag von einer Millionen Euro abgesichert. Darüber hinaus unterstützen die Anbieter Auslandserwerbstätige bei der Wahrnehmung rechtlicher Interessen vor deutschen Gerichten, wenn etwa Fragen aus den Bereichen Steuer-, Familien, Lebenspartnerschafts-, Erb- und Sozialrecht zu klären sind.

Weitere Services sind die Empfehlung geeigneter Rechtsanwälte im Ausland, eine 24-Stunden-Notrufnummer, ein Übersetzungs- und Dokumentendienst sowie Darlehen für Kautionen. (aks)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Gerüchteküche um Generali brodelt

Um den italienischen Versicherer Generali ranken sich neue Übernahmegerüchte. Die italienische Tageszeitung “La Repubblica” berichtete am Dienstag, die Bank Intesa Sanpaolo erwäge ein Übernahmeangebot für Generali. Die Aktien des Versicherers trieb das in die Höhe.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Danske-Invest sieht Osteuropa-Aktien positiv

Im Jahr 2016 entwickelten sich die osteuropäischen Aktienmärkte keinesfalls einheitlich. Insgesamt ist die Bewertung immer noch noch attraktiv.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...