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25. November 2008, 00:00
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Hausrat mausert sich zum Goldesel

Für die Assekuranz haben sich Hausratversicherungen zu einem sehr lukrativen Geschäft entwickelt. Wie sinnvoll die Policen aus Verbrauchersicht sind, zeigt eine aktuelle Studie des Map-Reports, Artlenburg.

Von den 65 bilanziell untersuchten Versicherern haben 57 (rund 88 Prozent) im Durchschnitt der Jahre 2003 bis 2007 versicherungstechnische Gewinne in zum Teil beträchtlicher Höhe erzielt, insgesamt 1,89 Milliarden Euro. Dieser Gewinn reicht allerdings gerade aus, um die 1,80 Milliarden Euro Verlust auszugleichen, die im gleichen Zeitraum in der verbundenen Wohngebäudeversicherung gemacht wurden, schreibt der Branchendienst.

Der Profit in der Hausratversicherung ist von 24 auf 51,5 Prozent gestiegen, was darauf zurückzuführen ist, dass die gemeldeten Schäden von 5,4 auf vier Prozent der versicherten Risiken zurückgegangen sind, so die Analyse.

Schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis für Versicherte

Für den Versicherten heißt das: Alle 24 Jahre meldet er im Schnitt ein Schaden von 884 Euro. Dafür bezahlt der Kunde einen Jahresbeitrag von 101,44 Euro. Nach weniger als neun Jahren hat der Durchschnittskunde also seinen Schaden beim Versicherer bezahlt, in den restlichen gut 15 Jahren zahlt er Kosten und Profit des Versicherers. „Wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis so sehr zu ungunsten der Kunden aus dem Ruder läuft, ist eine kritische Auseinandersetzung nötig“, so der Map-Report. (hi)

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