Anzeige
Anzeige
26. Februar 2008, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Münchener Rück dämpft Erwartungen

Die Münchener Rück erwartet für 2008 ein Konzernergebnis in einer Größenordnung von drei bis 3,4 Milliarden Euro, teilte der Vorstandsvorsitzende Nikolaus von Bomhard auf der Bilanzpressekonferenz am Montag in München mit.
Die Obergrenze dieser Spanne liegt damit um gut 500 Millionen Euro unter dem Rekordgewinn von 2007, der nach Steuern rund 3,9 Milliarden Euro betrug. Die Steigerung im Vergleich zu 2006 beläuft sich damit auf 11,9 Prozent. Dieses Ergebnis wurde aber durch einmalige Steuereffekte in Höhe von 400 Millionen Euro begünstigt, die in 2008 wegfallen werden.

?Grundsolide aufgestellt setzen wir uns damit erneut ein hohes Gewinnziel, selbst wenn auf den Versicherungs- und Kapitalmärkten in diesem Jahr ein schwierigeres Umfeld zu erwarten ist”, erklärte von Bomhard bei der Veröffentlichung der Zahlen.

Im Gegensatz zu anderen Versicherern ist die Münchener Rück nur geringfügig von der Subprime-Krise direkt betroffen. Gegenüber cash-online bestätigte ein Pressesprecher des Unternehmens, dass Abschreibungen und Veräußerungsverluste im vergangenen Jahr nur 166 Millionen Euro betragen hätten, davon 15 Millionen Euro im letzten Jahr. Die verbliebenen Investitionen in diesen Geschäften beliefen sich noch auf 340 Millionen Euro. (mo)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...