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31. Januar 2008, 00:00
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Riester etabliert, Rürup gewinnt an Fahrt

Die Nachfrage nach Riester- und Basisrentenverträgen ist im Jahr 2007 weiter gestiegen. Dies zeigen erste vorläufige Ergebnisse zur Geschäftsentwicklung des Jahres 2007, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin vorgestellt hat. Insgesamt konnten die im GDV zusammengeschlossenen Lebensversicherer 2,1 Millionen neue Riester-Renten abschließen (Vorjahr: 2,0), das entspricht einem Plus von 2,5 Prozent.

Dabei wurden rund ein Drittel (677.500 Verträge) der Abschlüsse allein im letzten Quartal erzielt. Wichtig für Riester-Sparer: Die Riester-Rente hat seit Anfang diesen Jahres ihre höchste Förderstufe erreicht. Die Grundzulage beträgt 154 Euro, die Kinderzulage 185 Euro pro Jahr je kindergeldberechtigtes Kind. Für ab dem Jahr 2008 Neugeborene wurde die Kinderzulage sogar auf 300 Euro angehoben. Die Versicherungsbeiträge können darüber hinaus im Rahmen eines zusätzlichen Sonderausgabenabzugs bis zu einer Höhe von 2.100 Euro steuerlich geltend gemacht werden. Ist die errechnete Steuerersparnis größer als die Summe der Zulagen, so erstattet das Finanzamt die Differenz.

Mehr als verdoppelt hat sich hingegen das Geschäft mit der Basisrente. In 2007 konnte mit gut 311.300 Neuverträgen (2006: 173.700) ein Plus von über 79 Prozent erreicht werden. Das letzte Quartal 2007 hat mit etwa 119.500 Verträgen habe überproportional zum Gesamtgeschäft beigetragen, teilte der GDV weiter mit. Der durchschnittliche Jahresbeitrag pro eingelöstem Versicherungsschein betrug bei Basisrenten etwa 2.300 Euro, rund drei Mal so viel wie bei privaten Rentenversicherungen. (dr)

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