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21. August 2008, 00:00
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Variable Annuities: Auch R+V ist dabei

Auch die Wiesbadener R+V Versicherung folgt mit der R+V Premium Garant Rente dem US-Vorbild der Variable Annuities.

Es handelt sich um eine Rentenversicherung gegen Einmalbetrag, bei der die Höhe der monatlichen Auszahlungen zwar von den Entwicklungen des Kapitalmarkts abhängt, Versicherte aber dennoch eine Mindestrente in Euro garantiert bekommen, so die R+V. Mit dem Angebot wendet sich der Lebensversicherer vor allem an Menschen, die bereits im Rentenalter oder kurz davor sind.

Der Kombination aus variablen Anteilen und fixer Garantierente liegt ein von der R+V gemanagtes Portfolio aus europäischen Aktien und Rentenpapieren zugrunde. Kunden bekommen monatlich ihre Anteile an den Kursgewinnen ausgezahlt. Wenn die Anlagen nicht wie erhofft performen, erhalten die Versicherten ihre Garantierente. Das bedeutet, die monatlichen Auszahlungen können zwar variieren, aber nicht unter das Garantielevel fallen.

Ein 65 Jahre alter Mann erhält bei einer Einmalzahlung von 50.000 Euro monatlich sofort mindestens 190 Euro, verspricht das Unternehmen. Vier Prozent des Einmalbetrags plus 0,75 Prozent des Vertragswerts verwendet die R+V für die Absicherung der Anlagen mittels Derivaten.

Die Abschluss- und Vertriebskosten schlagen mit 5,5 Prozent der Beitragssumme, also einmalig 2.750 Euro, zu Buche. Während der Rentenbezugszeit fallen zudem übrige Kosten in Höhe von zwei Prozent jeder Rente an. Die Fondsverwaltungskosten und sonstige Beträge, die dem Sondervermögen entnommen werden, sollen Anleger der Fondsbeschreibung entnehmen, so die R+V. (hb)

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