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16. Juni 2008, 00:00
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Zurich-Versicherung vor großem Coup

Der Schweizer Versicherungskonzern Zurich Financial Services (ZFS) ist einem Bericht der ?Neuen Zürcher Zeitung? (NZZ) zufolge aussichtsreichster Bieter für die zum Verkauf stehende Versicherungssparte der Royal Bank of Scotland (RBS), Edinburgh.

Die Übernahme hänge nur noch vom Preis ab, bislang liege das Zurich-Gebot von sechs Milliarden britischen Pfund eine Milliarde unter der von der RBS geforderten Summe, so die NZZ unter Berufung auf Analysten.

Neben ZFS seien nur noch der amerikanische Versicherer Allstate und die deutsche Allianz mit im Rennen um das RBS-Versicherungsgeschäft, das besonders in Großbritannien, Spanien, Deutschland und Italien stark sei und unter Analysten als eines der profitabelsten Europas gelte. Die ZFS befinde sich allerdings strategisch und finanziell in der besten Ausgangsposition unter den Bietern für die Akquisition, so der NZZ-Artikel weiter.

Zurich-Deutschland-Sprecher Bernd O. Engelien wollte die Informationen auf Anfrage von cash-online weder bestätigen noch dementieren.

Neues Verarbeitungszentrum eröffnet

Die Zurich Gruppe Deutschland hat unterdessen ihr neues Dokumenten-Verarbeitungszentrum (DVC) am Standort Bonn in Betrieb genommen. Die dort jährlich mehr als zehn Millionen bearbeiteten Briefe, Faxe und E-Mails könnten damit künftig um 80 Prozent schneller abgefertigt werden, so die Mitteilung des Versicherers. (hb)

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