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27. Januar 2009, 00:00
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Cash. exklusiv: Finanzkrise macht Fondspolice zum Ladenhüter

Beim Absatz fondsgebundener Produkte hatten die deutschen Lebensversicherer im vergangenen Jahr mit den Auswirkungen der Finanzkrise zu kämpfen: Die Marktführerin Allianz Leben aus Stuttgart musste gar einen Umsatzeinbruch um gut ein Drittel (33,7 Prozent) auf 111.200 Policen verkraften, wie cash-online exklusiv erfuhr.

Auch der Münchener Wettbewerber Generali machte in 2008 deutliche Abstriche. Das Neugeschäft fiel von 143.873 abgeschlossenen Verträgen in 2007 auf 113.190 ? ein Rückgang um mehr als ein Fünftel. Neben der Finanzkrise, die im letzten Quartal mit einem 29-prozentigen Absatzrückgang durchschlug, macht der Anbieter einen weiteren Sondereffekt für die Negativentwicklung verantwortlich: Insbesondere im ersten Quartal 2008 sei durch die Umstellung der Antragsprozesse nach VVG insgesamt ein spürbarer Geschäftsrückgang zu verzeichnen gewesen.

Bei der HDI-Gerling Leben, zu der auch die Aspecta gehört, hat es ebenfalls einen Einbruch im Neugeschäft gegeben: Um 24,3 Prozent ist der Absatz binnen Jahresfrist zurückgegangen. Zu den positiven Ausreißern gehört indes die R+V Versicherung ? die Wiesbadener konnten die Zahl ihrer abgeschlossenen Neuverträge in 2008 um rund ein Viertel auf 55.873 steigern. Der zu den Volks- und Raiffeisenbanken gehörende Lebensversicherer begründet den Absatzschub gegenüber cash-online mit der gelungenen Einführung der fondsgebundenen Basisrente im September 2007.

Weitere Ergebnisse der Befragung lesen Sie in der nächsten Cash., die am 19. Februar im Handel ist. (hb/hi)

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