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23. Januar 2009, 00:00
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Ergo: Rechtsschutz gegen Ärzte

Die Ergo-Gruppe bringt Ende Januar eine neuartige Patienten-Rechtsschutzversicherung auf den Markt, sie deckt die Kosten juristischer Streitigkeiten nach Behandlungsfehlern ab.

Wer bei der DKV oder Victoria privat krankenversichert ist, kann über die ebenfalls zur Ergo gehörenden DAS und Hamburg-Mannheimer eine Rechtschutzversicherung abschließen, die im Falle von Rechtsstreitigkeiten bei Behandlungsfehlern zahlt. Die Police bietet Rechtsschutz bei allen Auseinandersetzungen mit Krankenhäusern, Ärzten, Pflegepersonal und anderen Heilberufen, bei denen es um mögliche Fehler bei der Behandlung geht, so der Anbieter. Das gilt auch bei Behandlungen im europäischen Ausland und allen Mittelmeer-Anrainerstaaten.

Bei einer Selbstbeteiligung von 150 Euro werden Kosten von bis zu 300.000 Euro pro Fall übernommen. Der Schutz kostet rund 54 Euro im Jahr, wobei die Familie mit abgesichert ist. Auch Menschen, die lediglich eine Krankenzusatzversicherung abgeschlossen haben, steht – mit Ausnahme der Auslandsreisekrankenversicherung – der Zugang offen. Damit können über drei Millionen Menschen den Patienten-Rechtsschutz erwerben, teilt die Ergo mit. (hi)

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