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11. November 2009, 19:02
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Generali setzt Wachstumskurs fort

Die Generali Deutschland Gruppe hat ihren Aufwärtstrend bestätigt und blickt nach dem Abschluss des dritten Quartals auf einen satten Konzerngewinn: Der Versicherer erwirtschaftete in den ersten neun Monaten einen Gewinn von 261,8 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum waren es 58,8 Millionen Euro.

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Erstmals seit Beginn der Finanzkrise habe das Unternehmen beim Gewinn zulegen können, hieß es in der Mitteilung. „Das Ergebnis liegt zwar immer noch unter dem Niveau der Überschüsse, die wir vor der Finanzkrise erreicht haben. Es bestätigt aber, dass wir zuversichtlich auf die Ergebnisentwicklung blicken und von einem gegenüber dem Vorjahr deutlich positiveren Jahresüberschuss ausgehen können“, sagte Konzernchef Dietmar Meister.

Leben und Kranken legen zu

Bei den Beitragseinnahmen für alle Versicherungssparten verbuchte der Kölner Versicherer ebenfalls einen Zuwachs. Diese kletterten für die ersten neun Monate 2009 um 4,6 Prozent auf insgesamt 11.074 Millionen Euro.

Das Ergebnis wurde vor allem von den Sparten Leben und Kranken positiv beeinflusst. Bei den Lebensversicherungen stiegen die Gesamtbeiträge in den ersten neun Monaten des Jahres um 8,4 Prozent auf 5.376,6 Millionen Euro (2008: 4.962 Millionen Euro). Die Einmalbeiträge wuchsen indes um rund 770 Millionen auf 1.191 Millionen Euro.

Für die Sparte der Krankenversicherung konnte Generali ein Plus von 7,4 Prozent einfahren. Für die Monate Januar bis September stiegen die Beiträge auf 1.481,2 Millionen Euro. Die Anzahl der vollversicherten Kunden stieg in dieser Zeit um 43.000 auf mehr als 495.000 Personen.

Schaden- und Unfallversicherungen verlieren leicht

In der Schaden- und Unfallversicherung lagen die Prämieneinnahmen mit einem Minus von 1,6 Prozent leicht unter dem Vorjahresniveau. Die Bruttoeinnahmen betrugen 2.492 Millionene Euri (2008: 2.531 Millionen Euro).

Solides Beitragswachstum erwartet

Für das laufende Geschäftsjahr geht der Versicherer von einem „weiterhin soliden Beitragswachstum“ aus. Sollten außergewöhnliche Schadenereignisse ausbleiben und bis zum Jahresende keine extrem nachteiligen Belastungen für die Kapitalmärkte auftreten, rechnet das Unternehmen nach eigenen Angaben mit einem deutlich positiveren Ergebnis gegenüber dem Vorjahr. (ks)

Foto: Shutterstock

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