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7. April 2009, 00:00
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Mit Variable Annuities nach Italien

Das Cross Border-Geschäft in der Lebensversicherung verzeichnet weiterhin hohe Wachstumsraten. So erzielten insbesondere Unternehmen mit Sitz in Irland in den letzten fünf Jahren ein jährliches Wachstum von 25 Prozent. Das ist das zentrales Ergebnis des dritten internationalen Cross Border-Surveys vom Unternehmensberater Towers Perrin, Frankfurt.

Die Studie verfolgt das Ziel, Geschäftsstrategien und Wachstumspotenziale von Versicherern mit Sitz in den drei bedeutendsten Cross Border-Märkten für Lebensversicherungen ? Irland, Liechtenstein und Luxemburg ? zu identifizieren. Die Teilnehmer der Studie repräsentieren laut Towers Perrin 47 Prozent des Cross Border-Versicherungsmarktes in diesen drei Ländern.

Die Cross Border-Anbieter hätten in erster Linie den italienischen Lebensversicherungsmarkt im Visier. Mehr als 80 Prozent der Versicherer, die noch nicht in Italien aktiv sind, planten einen Markteintritt innerhalb der nächsten drei Jahre. Unter den favorisierten Zielmärkten befinden sich laut Studie auch Frankreich (58 Prozent), Deutschland (52 Prozent) und Spanien (46 Prozent). Zudem rückten einige zentral- und osteuropäische Länder auf die Agenda, darunter Polen und die Tschechische Republik.

Italien sei zudem der favorisierte Markt für die Einführung von Variable Annuities, gefolgt von Deutschland und Belgien. Neben Variable Annuities gehörten Geldanlagen im Versicherungsmantel und fondsgebundene Lebensversicherungen zu den drei aussichtsreichsten Produktkategorien für die länderübergreifend tätigen Versicherer. Angesichts der Finanzkrise erwarten 95 Prozent der Befragten in diesem Jahr eine starke Nachfrage nach Garantieprodukten, so die Studie.

Steigende Nachfrage auch in Deutschland erwartet

?Das bisherige Nein des Gesetzgebers zu Variable Annuities aus Deutschland eröffnet Cross Border-Versicherern eine interessante Nische, um ihren Absatz anzukurbeln. Und damit werden sie in den nächsten Jahren auf dem deutschen Markt auch sehr erfolgreich sein”, so Ulrich Wiesenewsky, Principal bei Towers Perrin.

Produktentwicklung und Zugang zu Vertriebskapazitäten bleiben laut Umfrage die größten strategischen Herausforderungen für das länderübergreifende Versicherungsgeschäft. Eine Mehrheit von 65 Prozent der Studienteilnehmer gebe an, dass die kritischen Erfolgsfaktoren in den nächsten Jahren Produktinnovationen und die Organisation der Vertriebsprozesse seien. Kurz- und mittelfristig hätten Banken und Makler als Vertriebskanäle die größte Bedeutung. (mo)

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