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24. Februar 2009, 00:00
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Mittelstand klärt zu wenig über bAV auf

Nach wie vor kann sich die betriebliche Altersvorsorge (bAV) in kleinen und mittelgroßen Unternehmen nicht recht durchsetzen, was vor allem an der mangelnden Aufklärungsarbeit liegt, so eine aktuelle Umfrage.

Weil die Mitarbeiter nur wenig Interesse an Betriebsrenten haben, sehen drei von vier der befragten mittelständischen Unternehmen nur wenig Chancen, ihren bAV-Anteil auszubauen. Besonders Firmen, die bislang keine bAV anbieten, geben als Grund mangelnde Nachfrage an (64 Prozent). Bei Betrieben mit bAV sind es immerhin noch ein Drittel.

Rund zwanzig Prozent der Unternehmen ohne bAV geben jedoch zu, dass ihre Mitarbeiter schlecht über betriebliche Vorsorgemöglichkeiten informiert sind. Das sind Ergebnisse einer Studie des britischen Lebensversicherers Standard Life und des Haufe Verlags, in deren Rahmen rund 300 bAV-Entscheider aus deutschen Unternehmen im Dezember und Januar interviewt wurden.

„Nach unseren Erfahrungen können wir nicht von einem grundsätzlichen Desinteresse der Arbeitnehmer sprechen“, erklärt Bertram Valentin, Geschäftsführer von Standard Life Deutschland. Vielmehr seien Unternehmen und Anbieter gefordert, mehr Aufklärung über die betriebliche Altersversorgung anzubieten.

Als wichtigste Merkmale eines guten bAV-Anbieters nannten die Befragten seine Seriosität (95 Prozent) sowie seine Kompetenz bei der Beratung und einen guten Kundenservice (jeweils 94 Prozent). Eine besondere Bedeutung in der Beratung der bAV-Verantwortlichen nehmen vor allem unabhängige Finanzberater und Makler ein, die mit 60 Prozent der Nennungen wesentlich häufiger als die Hausbank (13 Prozent) und der Steuerberater (zwölf Prozent) genannt wurden. (hi)

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