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3. Februar 2009, 00:00
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Umfrage: Sorge um Renten nimmt zu

Die Altersvorsorge treibt den Deutschen derzeit Sorgenfalten auf die Stirn: Knapp die Hälfte der Erwerbstätigen vertraut der gesetzlichen Rente weniger als vor der Finanzkrise – auch das Image der privaten Absicherung leidet, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Jeder vierte Befragte steht der privaten Altersvorsorge skeptisch gegenüber, bei der betrieblichen Altersvorsorge sind es zwölf Prozent. Dennoch: Rund 46 Prozent geben an, sich um ihre Vorsorge insgesamt genauso viel beziehungsweise wenig Sorgen zu machen wie vor der Krise. Das hat das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA), das zur Deutschen Bank gehört, in einer repräsentativen Umfrage herausgefunden. Dazu wurden im Januar knapp 1.000 Erwerbstätige interviewt.

Zudem glaubt nur noch eine Minderheit, den Lebensstandard im Alter halten zu können. 72 Prozent der Befragten gehen davon aus, als Rentner weniger Geld zur Verfügung zu haben. Zum Vergleich: Vor vier Jahren waren es lediglich 37 Prozent. Aus diesem Grund will jeder Fünfte in den nächsten zwölf Monaten etwas für seine Altersvorsorge tun. Dieser Meinungsumschwung habe jedoch bisher in den Geschäftszahlen der Finanzdienstleister noch keinen Niederschlag gefunden, so das DIA. (hi)

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