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22. Juni 2009, 00:00
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Versicherer: Gute Miene zum bösen Spiel

Obwohl die Finanzkrise weiterhin um sich greift, bewertet die weltweite Versicherungsbranche ihre Geschäftsaussichten für die kommenden zwölf Monate vorsichtig optimistisch. Das zeigt eine internationale Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG unter 315 führenden Versicherungsunternehmen.

Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) erwartet, dass sich die Chancen für organisches Umsatzwachstum verbessern. 53 Prozent gehen davon aus, dass die Möglichkeiten durch Zukäufe oder Übernahmen zu expandieren, zunehmen. Ebenso viele sind zuversichtlich, in den nächsten zwölf Monaten ihr Prämienvolumen steigern oder die Kostenquote senken zu können.

?Die Versicherungsbranche ist von der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht ganz so stark betroffen. Daher fallen die Prognosen für das kommende Jahr etwas optimistischer aus als in anderen Finanzdienstleistungsbereichen?, erklärt Dr. Frank Ellenbürger, KPMG-Vorstand und Head of KPMG’s Global Insurance.

Das fehlende Vertrauen in die Kapitalmärkte ist der Umfrage zufolge dennoch ein erheblicher Bremsschuh für das Wachstum der Versicherer. Nur 40 Prozent der Befragten glauben, dass sich der Aktienkurs ihres Unternehmens in den nächsten zwölf Monaten verbessern wird.

Die Krise hat dazu geführt, dass die Assekuranz ihrem Risikomanagement inzwischen deutlich mehr Aufmerksamkeit widmet. Während vor einem Jahr lediglich 19 Prozent der Konzerne mindestens ein Drittel der Arbeitszeit ihres Managements für Risiko-Fragen aufwendeten, sind es heute schon 56 Prozent ? also drei Mal so viele.

Fast ebenso wichtig sind vielen die Kapitalanlagen des eigenen Hauses: Die Hälfte der Versicherer verwendet mindestens ein weiteres Drittel ihrer Zeit darauf, diese zu managen – doppelt so viele wie noch vor einem Jahr. (hb)

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