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27. Januar 2009, 00:00
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Versicherungskunden ziehen immer häufiger die Reißleine

Die Deutschen haben in den vergangenen Jahren so viele Policen storniert wie nie zuvor, auch die Kündigungsneigung hat deutlich zugenommen, wie eine Studie des Kölner Marktforschungsunternehmens Psychonomics zeigt.

Demnach haben 16 Prozent der Bundesbürger in den vergangenen Jahren eine oder mehrere Versicherungen gekündigt ? so viele wie nie zuvor. Im vergangenen Jahr trugen sich sogar 21 Prozent mit Kündigungsabsichten, 1999 waren es noch lediglich 13 Prozent.

Bei jedem zweiten Storno werde der Anbieter gewechselt, der rest ersatzlos gestrichen. Besonders betroffen sei die Kfz-Versicherung, gefolgt von Risiko-Leben, Private Kranken, Private Unfall, Krankenzusatz und Rechtsschutz, so Psychonomics.

Als Hauptargument für die Kündigung beziehungsweise den Wechsel von Versicherungen stehen finanzielle Aspekte an erster Stelle, daneben aber auch eine mangelnde Bedarfsabdeckung und nicht zuletzt Schwächen im Kundenbeziehungsmanagement der Produktgeber. Im Rahmen der Studie wurden rund 3.800 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt. (hi)

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