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15. Dezember 2009, 13:19
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Versorgungslücke: Problem erkannt, aber nicht gebannt

Das Vorsorge-Dilemma: Vor allem junge Erwachsene haben erkannt, dass sie zu wenig Geld für das Alter beiseite legen. Warum trotzdem nur wenige vorhaben, etwas daran zu ändern, hat nun eine Forsa-Studie im Auftrag der Hanse Merkur untersucht.

Verorgungsl Cke in Versorgungslücke: Problem erkannt, aber nicht gebannt

Der Umfrage zufolge glaubt jeder zweite Erwachsene unter 36 (48 Prozent), noch nicht genug für die Altersvorsorge zu tun. Doch nur etwa jeder zehnte (9,9 Prozent) in dieser Altersgruppe plant, im neuen Jahr private Vorsorgeverträge abzuschließen. Gerade einmal vier Prozent wollen noch in diesem Jahr aktiv werden.

“Junge Menschen wissen, dass sie dringend etwas tun müssen. Aber die Wirtschaftskrise hat sie verunsichert – sie scheuen langfristige Verträge und vertagen das Thema private Altersvorsorge”, kommentiert Eberhard Sautter, Vorstand der Hanse Merkur Versicherung.

Immerhin wäre mehr als jeder Vierte (28 Prozent) der jungen Erwachsenen grundsätzlich bereit, sich finanziell einzuschränken oder auf Konsum zu verzichten, um mehr Geld für die private Altersvorsorge einsetzen zu können.

Das ist laut der Studie auch dringend nötig: Unter 36-Jährige gelten demnach als die am schlechtesten abgesicherte Bevölkerungsgruppe der Bundesrepublik. Nur etwa jeder Fünfte werde bei Renteneintritt seinen Lebensstandard halten können, schätzten Wissenschaftler in einer parallel von der Hanse Merkur durchgeführten Expertenbefragung.

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