Anzeige
Anzeige
10. November 2010, 12:28
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Allianz SE sieht sich auf Kurs

Die Allianz SE ist trotz eines Gewinnrückgangs im dritten Quartal zuversichtlich, ihre Maximalziele für das Geschäftsjahr 2010 zu erreichen. Während die Vermögensverwaltung floriert, belasteten Steueraufwendungen, Naturkatastrophen und ein Rückgang in der Sparte Leben und Kranken das Quartalsergebnis.

Meldung-Allianz-127x150 in Allianz SE sieht sich auf KursEuropas größter Versicherer will im Gesamtjahr einen operativen Gewinn am oberen Ende der bisher angepeilten Spanne von 6,7 bis 7,7 Milliarden Euro erreichen, erklärte Vorstandschef Michael Diekmann.

In den ersten neun Monaten wurden bereits 6,1 Milliarden Euro erwirtschaftet, wie der aktuelle Quartalsbericht zeigt. Das entspricht einem Plus von 20 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Beim Umsatz will der Konzern in diesem Jahr die 100-Milliarden-Euro-Marke knacken. Das wurde zuletzt 2005 erreicht.

Im dritten Quartal verbuchte die Allianz unter anderem wegen höherer Steueraufwendungen einen Gewinnrückgang. Der Überschuss fiel um acht Prozent auf 1,26 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis konnte indes in der Vermögensverwaltung um 42 Prozent und in der Kernsparte Schaden/Unfall um neun Prozent gesteigert werden. Die Lebens- und Krankenversicherung verzeichnete dagegen ein Minus von 30 Prozent, was der Konzern auf ein besonders gutes Anlageergebnis im Vorjahr zurückführte.

Zudem leidet die Allianz unter Naturkatastrophen. Das Jahresbudget von rund 900 Millionen Euro ist bereits um 218 Millionen Euro überzogen. Im dritten Quartal fielen 307 Millionen Euro an. Vor allem die Überschwemmungen in Sachsen und Osteuropa kamen die Allianz teuer zu stehen.

Die Schaden/Kosten-Quote lag dennoch bei profitablen 97,1 Prozent. Eigentlich hatte sich der Versicherer allerdings für dieses Jahr vorgenommen, die Quote um etwa einen Punkt auf 96,5 Prozent zu verbessern. Doch danach sieht es derzeit nicht aus: Nach den ersten neun Monaten waren es knapp 98 Prozent. (hb)

Foto: Allianz

Anzeige

1 Kommentar

  1. Trotz der schlechten Stimmung scheint die Vermögensverwaltung nach wie vor bestens zu florieren.

    Kommentar von Paul Michaelsky — 30. November 2010 @ 18:00

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...

Immobilien

Gewerbeimmobilien: US-Notenbanker warnt vor Übertreibungen

Paul Rosengreen, Chef der Notenbank von Boston, hat davor gewarnt, dass der Markt für Gewerbeimmobilien mögliche wirtschaftliche Probleme verstärken könnte.

mehr ...

Investmentfonds

Large-Cap-Aktienfonds stößt auf rege Nachfrage

Der Asset-Manager J O Hambro Capital Management verzeichnete in den vergangenen Monaten eine äußerst rege Nachfrage nach seiner auf Large-Caps fokussierten European Concentrated Value Strategie. Dadurch konnte die wichtige Marke von 100 Millionen Euro beim Fondsvolumen überschritten werden.

mehr ...

Berater

DVAG, MLP & Co.: Mehr Frauenpower im Finanzvertrieb

In der Finanz- und Versicherungsberatung sind Frauen immer noch in der Minderheit. Und das, obwohl die Beratertätigkeit heute schon gender-neutrale Vergütungs- und Entwicklungschancen bietet.

mehr ...

Sachwertanlagen

US-Justiz ermittelt gegen Hapag-Lloyd und Møller-Maersk

Sprechen die großen Reedereien im Hinterzimmer ihre Preise ab? US-Behörden haben eine Untersuchung gegen die Branche eingeleitet. Stellung nehmen soll auch der deutsche Container-Riese Hapag Lloyd.

mehr ...

Recht

Koalition entschärft Präventionsgesetz gegen Immobilienblase

Die große Koalition reagiert auf Kritik aus den Reihen der Kredit- und Wohnungswirtschaft: Der Finanzaufsicht Bafin werden weniger Instrumente als geplant zur Verfügung stehen, um gegen eine drohende Immobilienblase vorzugehen.

mehr ...