Anzeige
27. Dezember 2010, 13:02
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Bafin: Lebensversicherer sollen Rückstellungen aufstocken

Die deutschen Lebensversicherer sollen einem Medienbericht zufolge ihre Rückstellungen für einen Teil ihrer Verträge 2011 erhöhen. Grund: Die Bafin befürchtet, dass die Gesellschaften die Zinsgarantien an ihre Kunden nicht einhalten können.

Geld-Stapel-127x150 in Bafin: Lebensversicherer sollen Rückstellungen aufstockenDas berichtet die „Financial Times Deutschland“ (FTD) in ihrer aktuellen Ausgabe. Danach zielen Bafin und Finanzministerium mit ihrer Forderung vor allem auf die niedrigen Zinsen ab, die Versicherer aktuell führ ihre wichtigsten Kapitalanlagen in Anleihen erhalten. Nach Ansicht der Bafin könnten die Erträge daraus nicht ausreichen, um die garantierten Ansprüche der Kunden zu befriedigen.

Von der Vorgabe der Finanzaufsicht sollen Rückstellungen für zwischen 1995 und 2000 angebotene klassische Lebensversicherungen betroffen sein. Diese würden über die gesamte Laufzeit mit garantierten vier Prozent auf den Sparanteil der Prämie verzinst, so die FTD weiter. Genaue Berechnungen über die Höhe der Belastung seien noch nicht vorhanden.

Der Druck auf die Versicherer könnte sich nach diesen Planungen damit erneut erhöhen. Erst vergangene Woche war bekannt geworden, dass das Finanzministerium plant, den Garantiezins von derzeit 2,25 auf 1,75 Prozent abzusenken. (ks)

Foto: Shutterstock

Anzeige

1 Kommentar

  1. […] Rücklagen erhöhensueddeutsche.deLebensversicherer müssen größere Puffer bildenSpiegel OnlineBafin: Lebensversicherer sollen Rückstellungen aufstockencash-online.deBörseGo.de -Münstersche Zeitung -BanktipAlle 134 […]

    Pingback von Sorge um Zinsgarantie – Frankfurter Rundschau | Hasen Chat Wirtschaft — 27. Dezember 2010 @ 22:40

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform - IDD

Ab dem 15. Dezember im Handel!

Cash. 12/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Flaggschiff-Fonds – IDW S4-Standard – Crowdinvesting – Bankenwelt

Versicherungen

HDI erweitert Two-Trust-Familie

Mit Jahresstart hat die HDI Lebensversicherung ihre TwoTrust-Produktpalette um den Tarif “TwoTrust Fokus” erweitert. Der neue Tarif richtet sich an Kunden, die bei der Altersvorsorge von den Renditechancen an den Finanzmärkten profitieren wollen, ohne sich selbst um die Kapitalanlage kümmern zu müssen.

mehr ...

Immobilien

Hypothekendarlehen: Versicherer keine Konkurrenz für Banken

Versicherungsgesellschaften sind traditionell in dem Geschäftsfeld der Hypothekendarlehenvergabe aktiv. Aktuellen Angaben der Bafin zufolge ist der Anteil der Hypothekendarlehen an den Kapitalanlagen der Gesellschaften jedoch bereits seit Jahren rückläufig.

mehr ...

Investmentfonds

“Fed muss unabhängig bleiben”

Ein Berater des künftigen US-Präsidenten Donald Trump hat der US-Notenbank Fed auch künftig freie Hand zugesichert. Im Vorfeld gab es nicht zuletzt markige Ankündigungen von Donald Trump, die amerikanische Notenbank noch stärker an die Kandare legen zu wollen.

mehr ...

Berater

Efonds führt Online-Zeichnung von Sachwertanlagen ein

Die Efonds Group aus München bietet einen neuen digitalen Service an. Privatanleger können Beteiligungen an Sachwertefonds ab sofort online zeichnen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Marke Brenneisen Capital wird veräußert

Manfred Brenneisen, Chef der Brenneisen Capital mit Sitz in Wiesloch, veräußert den Geschäftsbereich Spezialvertrieb für Sachwertanlagen samt Markennamen. Die persönliche Kontinuität für die Geschäftspartner soll gewahrt bleiben.

mehr ...

Recht

Onlinepolicenvermittlung: Gestaltung der rechtssicheren Maklerwebsite

Bei der Onlinevermittlung von Versicherungsverträgen gilt es einiges zu beachten. Rechtsanwalt Stephan Michaelis von der Kanzlei Michaelis hat die wichtigsten Punkte zusammengestellt und bietet Maklern einen Überblick über Pflichten und Risiken.

mehr ...