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22. Februar 2010, 14:13
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Kalter Winter als Härtetest für Schadensregulierung

Unfälle durch Schnee und Eis haben bei vielen Versicherern zu einem rapiden Anstieg des Schadensaufwands in der K-Sparte geführt. Schwächen in der Schadensregulierung werden so schonungslos offengelegt. Der Assekuranz schlägt damit die Stunde der Wahrheit. Denn: Für 73 Prozent der Deutschen ist eine großzügige, kulante und schnelle Abwicklung das wichtigste Kriterium beim Abschluss einer Police, wie eine aktuelle Studie zeigt.

Rutschgefahr-127x150 in Kalter Winter als Härtetest für SchadensregulierungVielerorts laufe das Schadensmanagement allerdings noch nicht rund, so das Fazit der Analyse “Stau-Atlas: Schaden- und Unfallmanagement”, die vom IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG erstellt wurde. Selbst innerhalb der Branche sieht man demnach deutlichen Optimierungsbedarf: Nur etwa jeder dritte Versicherungsexperte in Deutschland ist mit der Abwicklung im eigenen Haus zufrieden.

Verbesserungspotenzial in der Schadensregulierung gibt es der Studie zufolge vor allem bei der IT-Vernetzung der Mitarbeiter. Rund 80 Prozent der Institute fehle eine vollständige Schadensmanagement-Software mit Plattformen, die Call-Center-Mitarbeitern, Gutachtern und anderen Beteiligten den reibungslosen Austausch von Daten ermöglichen. Zudem sollten die Versicherer verstärkt mit externen Gutachtern kooperieren. Diese würden, so die Untersuchung, aufgrund ihrer Spezialisierung besonders wirtschaftlich und professionell arbeiten und so den Kundenwünschen entgegenkommen. (hb)

Foto: Shutterstock

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