Anzeige
Anzeige
16. November 2010, 11:49
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Umfrage: Frauen von Altersarmut bedroht

Fast die Hälfte der deutschen Bundesbürgerinnen sorgt nicht für das Alter vor. Eine Umfrage des Hamburger IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag des Direktversicherers Hannoversche Leben sieht darin eine drohende Altersarmut und geht den Ursachen nach.

Frau-Geldboerse-leer-Armut-127x150 in Umfrage: Frauen von Altersarmut bedrohtWährend sich mehr als 40 Prozent der Frauen bisher noch nicht um eine private Vorsorge für den Ruhestand gekümmert haben, schneiden der Befragung zufolge die Männer im Vergleich besser ab. Knapp drei Viertel ergänzen die staatliche Rente durch eine private Vorsorge.

Diese Unterschiede beim Schließen der Rentenlücke bekämen eine „zusätzliche Dramatik“ im Hinblick auf die Höhe der gesetzlichen Rente bei Männern und Frauen, so die Umfrage, an der insgesamt 1.002 Bundesbürger teilnahmen.

Nach jüngsten Zahlen der Deutschen Rentenversicherung betrage die Altersrente einer Frau in Westdeutschland durchschnittlich 473 Euro, bei Männern seien es 970 Euro – also mehr als das Doppelte. In Ostdeutschland falle das Verhältnis mit 676 Euro zu 1.044 Euro dabei deutlich besser aus.

Des Weiteren verschärfe die Tatsache, dass jede dritte Ehe in Deutschland geschieden werde, das Problem drohender Altersarmut von Frauen zusätzlich, sagt Michael Langwald, Rentenexperte der Hannoverschen Leben, und verweist auf das geltende Unterhaltsrecht. Frauen müssten sich künftig stärker um ihre finanzielle Sicherheit kümmern müssen als in der Vergangenheit. (ks)

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. […] Umfrage: Frauen von Altersarmut bedroht (Cash Online) […]

    Pingback von News und aktuelle Meldungen — 23. November 2010 @ 08:32

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Studie: Assekuranz sichert über eine Million Jobs

Die Versicherungswirtschaft sorgt über direkte, indirekte und Konsumeffekte für 1,2 Millionen Jobs und generiert einen Beitrag zur Bruttowertschöpfung in Höhe von 90 Milliarden Euro. Diese Kennzahlen stammen aus der aktuellen Prognos-Studie “Die Bedeutung der Versicherungswirtschaft für den Wirtschaftsstandort Deutschland”.

mehr ...

Immobilien

WIKR: Präzisierungen bei Immobilienkrediten

Die umstrittenen strengen Vorgaben für die Vergabe von Immobilienkrediten werden nachgebessert. Der Bundestag beschloss am Donnerstag Präzisierungen zu der seit einem Jahr geltenden “Wohnimmobilienkreditrichtlinie” der EU.

mehr ...

Investmentfonds

Milliardärsranking: Warren Buffett rutscht ab

Bislang galt der Investmentguru Warren Buffett – hinter Microsoft-Gründer Bill Gates – als zweitreichster Mensch der Welt. Doch dank eines starken Laufs am Aktienmarkt konnte ein weiterer US-Unternehmer und Investor Buffett von Platz zwei verdrängen.

mehr ...

Berater

“Als ich anfing, war es geradezu exotisch, sich mit Frauen zu beschäftigen”

Heide Härtel-Herrmann ist seit über 30 Jahren als Beraterin tätig. Mit Cash. hat sie über ihren Werdegang, Frauen in der Finanz- und Versicherungsbranche und die Bedürfnisse weiblicher und männlicher Kunden gesprochen.

mehr ...

Sachwertanlagen

S&K-Gründer mit Strafen am unteren Rand auf freiem Fuß

Der Betrugsprozess um das Immobilienunternehmen S&K hat sich in Teilen als undurchführbar erwiesen. Nach einem Deal mit der Justiz kommen die Gründer mit Strafen am unteren Rand davon.

mehr ...

Recht

Vorgeschobener Eigenbedarf: Mieter steht Schadensersatz zu

Ein Mieter, dem aufgrund von Eigenbedarf gekündigt wurde, klagte vor mehreren Instanzen auf Schadensersatz, da der Vermieter die Wohnung nach seinem Auszug nicht wie angekündigt nutzte. Der Bundesgerichtshof (BGH) gab dem Kläger in einem Urteil am Mittwoch Recht.

mehr ...