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12. Februar 2010, 12:01
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Versicherer: Honorarberatung spielt geringe Rolle

Nach Ansicht deutscher Versicherungsmanager hat die Provisionsberatung weiterhin eine große Bedeutung. Eine Honorarberatung wird am ehesten in beratungsintensiven Sparten wie Lebens- oder private Krankenversicherungen gesehen, die Kfz-Sparte hingegen spielt die geringste Rolle bei dieser Beratungsform.

Beratung1-127x150 in Versicherer: Honorarberatung spielt geringe RolleDas ist das Ergebnis einer nicht repräsentativen Umfrage der Hamburger Unternehmensberatung Schickler und der Universität Hohenheim in Zusammenarbeit mit der „Financial Times Deutschland“.

Ein weiteres Ergebnis: Ein Großteil der Umfrageteilnehmer beschäftigt sich bereits mit Nettotarifen, wobei in der Lebensversicherungssparte mit Abstand die größten Bewegungen in Richtung Einführung oder Umsetzung von Nettotarifen stattfinden. Die geringste Bedeutung liegt in der Kfz-Sparte.

Vorteile für Kunden bei Honorarberatung nicht unbedingt

Auf die Frage nach den Auswirkungen eines generellen Verbots von Provisionszahlungen antworteten 76 Prozent der Befragten, dass dies eine stärkere anbieterunabhängige Beratung zur Folge hätte. Eine Verbesserung der Beratungsqualität beziehungsweise Vorteile für den Kunden, sehen 52 Prozent dagegen nicht unbedingt.

Bei der Frage nach den Vergütungsweisen der Honorarberatung zeigten sich die Teilnehmer weitgehend unentschlossen. An erster Stelle steht für 53 Prozent der Befragten eine Beratung nach einem festen Stundensatz, 47 Prozent glauben, dass sich eine pauschale Vergütung für Beratungsgespräch nach Beratungssumme durchsetzen wird. Am wenigsten Zuspruch findet das erfolgsabhängige Honorar, das 62 Prozent für unwahrscheinlich halten.

Würde die Provisionsberatung abgeschafft, so rechnen 61 Prozent der Befragten mit einer sinkenden Vergütung der Vermittler, 31 Prozent sind der Meinung, dass diese gleich bleibt, nur acht Prozent rechnet mit steigenden Vergütungen für die Vermittlung von Versicherungsschutz.

Von den 53 Befragten arbeiten 62 Prozent bei einem privaten Versicherer, 19 Prozent bei einem öffentlichen. 19 Prozent sind im Finanzvertrieb tätig. (ks)

Foto: Shutterstock

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