Anzeige
Anzeige
28. Dezember 2011, 12:54
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Einbußen im Ruhestand: Jeder zweite Neurentner ist Frührentner

Zum 1. Januar 2012 startet die Rente mit 67. Doch Statistiken der Deutschen Rentenversicherung zeigen, dass jeder zweite Neurentner nicht einmal die bisherige Regelaltersgrenze von 65 Jahren erreicht und daher im Ruhestand auf Geld verzichten muss.

Rentnerpaar-127x150 in Einbußen im Ruhestand: Jeder zweite Neurentner ist FrührentnerObwohl die Bundesregierung beschlossen hat, dass das Rentenalter mit Beginn des neuen Jahres bis 2029 schrittweise auf 67 Jahre erhöht wird, gehen viele Deutsche den umgekehrten Weg und scheiden früher aus dem Berufsleben aus. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) mit Berufung auf Statistiken der Deutschen Rentenversicherung meldet, hat 2010 fast jeder zweite (47,5 Prozent) der 674.000 Neurentner eine geringere Rente hinnehmen müssen, da er in den vorzeitigen Ruhestand gegangen ist.

Im Durchschnitt verkürzten die Frührentner den Eintritt in den Ruhestand um drei Jahre und zwei Monate. Für die Betroffenen habe dies eine durchschnittliche monatliche Rentenkürzung von 113 Euro zur Folge. Der sogenannte Eckrentner, der 45 Jahre lang das Durschnittseinkommen aller Versicherten bezogen hat, erhält demnach eine aktuelle monatliche Rente von 1.236 Euro, berichtet die Zeitung.

Gewerkschaften und Sozialverbände befürchten nun, dass sich das Problem der geringeren Bezüge mit Einführung der Rente mit 67 vergrößern wird. „Die Gefahr von Altersarmut wird wachsen“, sagte Ulrike Mascher, Vorsitzende des Sozialverbands VdK Deutschland, der SZ. Ähnlich äußerte sich der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB). (lk)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Elternunterhalt: Betreuungsleistung nicht einkommensmindernd

Im Rahmen einer Überprüfung der Leistungsfähigkeit für den Elternunterhalt ist die vom Unterhaltsschuldner an sein minderjähriges Kind geleistete Betreuung nicht zu monetarisieren und kann somit nicht einkommensmindernd geltend gemacht werden, so der BGH.

mehr ...

Immobilien

Die Top Sechs der teuersten und günstigsten Studentenstädte

Nicht alle Studenten leben gerne in WGs, in einigen Hochschulstädten ist das Leben ohne Mitbewohner aber besonders teuer. Immowelt hat untersucht, wo Studenten am teuersten wohnen und in welchen Städten die Mieten besonders niedrig sind.

mehr ...

Investmentfonds

Banken leihen sich von EZB 233,5 Milliarden Euro

Die europäischen Kreditinstitute haben vorerst die letzte Gelegenheit sehr stark genutzt, um sich zum Nullzins Kredite von der EZB zu besorgen. Auch in der Eurozone verdichten sich mittlerweile die Anzeichen für einen strafferen Notenbankkurs.

mehr ...

Berater

Sparkassen im Norden forcieren Online-Banking

Trotz wachsender Belastungen durch die Niedrigzinsen haben die Sparkassen in Schleswig-Holstein 2016 ihren Jahresüberschuss nach Steuern auf 143,2 Millionen Euro steigern können. Das teilt der Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein mit. Um sinkenden Erträgen entgegenzuwirken, wollen die Sparkassen ihr digitales Angebots ausbauen.

mehr ...

Sachwertanlagen

US-Justiz ermittelt gegen Hapag-Lloyd und Møller-Maersk

Sprechen die großen Reedereien im Hinterzimmer ihre Preise ab? US-Behörden haben eine Untersuchung gegen die Branche eingeleitet. Stellung nehmen soll auch der deutsche Container-Riese Hapag Lloyd.

mehr ...

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...