Anzeige
29. März 2011, 12:09
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Ergo Versicherungsgruppe verdoppelt Gewinn

Oletzky-interview in Ergo Versicherungsgruppe verdoppelt Gewinn

Die Düsseldorfer Ergo-Gruppe hat ihr Konzernergebnis 2010 mehr als verdoppeln können. Die Beiträge stiegen insgesamt um 5,4 Prozent. Das Geschäft mit klassischen Lebensversicherungen war rückläufig, dafür legten Direktversicherungen stark zu.

Das Geschäftsjahr 2010 habe vor allem im Zeichen der Umsetzung der neuen Markenstrategie gestanden, teilt die Ergo mit. Seit letztem Jahr bietet der Konzern Lebensversicherungen und Schaden- und Unfallversicherungen in Deutschland unter eigenem Namen an. Diese Umpositionierung wurde mit einer aufwendigen Marketing-Kampagne begleitet.

Damit hat der Versicherer die eigene Branche hart attackiert. Er wirft ihr ein verstaubtes Image und mangelnde Transparenz bei der Produktgestaltung vor. Dadurch hat die Ergo die Messlatte allerdings auch für sich selbst ziemlich hoch gelegt.

Bislang hängt man mit den großen Versprechen indes hinterher. Das zu ändern, stehe in diesem Jahr ganz oben auf der Agenda, erklärte Ergo-Chef Torsten Oletzky (Foto oben), der bei der Präsentation der Geschäftszahlen zudem ein Ergebnisziel zwischen 450 Millionen und 550 Millionen Euro für das laufende Jahr ausgab.

Damit würde der Konzern weiter zulegen: Für das Geschäftsjahr 2010 meldet die Ergo ein Konzernergebnis in Höhe von 355 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von 106 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Wesentlich zum starken Wachstum beigetragen hat das deutlich verbesserte Kapitalanlageergebnis von 5,2 Milliarden Euro (plus 19,1 Prozent). Der Bestand an Kapitalanlagen nahm im Jahresverlauf von 113 auf 116 Milliarden Euro zu.

Zudem konnte der Konzern seine Beitragseinnahmen um 5,7 Prozent auf über 20 Milliarden Euro ausbauen. Die Geschäftsentwicklung driftete in den einzelnen Sparten allerdings auseinander.

Seite 2: Die Ergebnisse in den einzelnen Sparten

Weiter lesen: 1 2

Anzeige

3 Kommentare

  1. Offensichtlich erkennen die Verbraucher endlich, dass die Blütezeit der klassischen Lebensversicherung vorbei ist. Das ist auch kein Wunder. Derartig langfristige Zahlungsverpflichtungen mit einer Rendite, die immer tiefer in den Keller rutscht, sind einfach nicht mehr zeitgemäß. Es existieren weitaus attraktivere Kaptalanlageprodukte auf dem Markt, wie etwa Fest- oder Tagegelder. Gerade bei hohen Renditen für Einmalbeiträge liegt die Vermutung nahe, dass die Unternehmen gegen den eigenen Bestand spekulieren. So haben die Monatssparer wieder einmal das Nachsehen.

    Kommentar von proConcept AG — 30. März 2011 @ 13:21

  2. […] cash-online.de […]

    Pingback von Schwaches Ausland bremst Ergo – RP ONLINE | Hasen Chat Wirtschaft — 30. März 2011 @ 04:41

  3. […] cash-online.de […]

    Pingback von newerapublications.de » Blog Archive » Schwaches Ausland bremst Ergo – RP ONLINE — 30. März 2011 @ 02:50

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...