Anzeige
13. April 2011, 11:39
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

R+V fährt Einmalbeitragsgeschäft zurück

Der zum genossenschaftlichen Finanzverbund gehörende Versicherungskonzern R+V hat das umstrittene Geschäft gegen Einmalbeiträge im vergangenen Jahr verringert. Obwohl damit bewusst auf Marktanteile in der Lebensversicherung verzichtet wurde, konnte das Rekordneugeschäft aus dem Vorjahr wiederholt werden.

Dr Caspers-127x150 in R+V fährt Einmalbeitragsgeschäft zurück

Friedrich Caspers

Dem Geschäftsbericht zufolge erzielte die R+V Lebens- und Pensionsversicherung 2010 bei stagnierenden Bruttobeiträgen in Höhe von 5,6 Milliarden Euro ein Neugeschäft von 2,74 Milliarden Euro. Damit knüpft das Unternehmen an sein starkes Vorjahresergebnis an.

Während damals vor allem die um mehr als ein Drittel gesteigerten Einmalbeiträge verantwortlich waren, hat der Versicherer diese, wegen ihrer Kurzfristigkeit verpönten, Geschäfte im vergangenen Jahr reduziert. Trotz eines Rückgangs um 3,6 Prozent steuerten sie mit 2,2 Milliarden Euro dennoch den Löwenanteil zum Neugeschäft bei.

R+V-Vorstandschef Dr. Friedrich Caspers betont indes, dass in seinem Unternehmen keine “kurzfristigen, nicht nachhaltigen Anlagegeschäfte” möglich seien. Immerhin verbuchte die R+V 2010 mit einem Neugeschäftsplus von 14,7 Prozent auf 499 Millionen Euro einen Erfolg bei den branchenübergreifend rückläufigen laufenden Beiträgen.

Über alle Sparten hinweg steigerten die Erstversicherer der R+V ihre gebuchten Bruttobeiträge im vergangenen Jahr um 4,9 Prozent auf 11,49 Milliarden Euro. Vor allem die private Krankenversicherung konnte mit einem Plus von 13,7 Prozent auf 254 Millionen Euro deutlich zulegen. In der Sparte Schaden-/Unfall kletterten die Beiträge um sechs Prozent auf 3,86 Milliarden Euro.

Der Jahresüberschuss des Konzerns erhöhte sich im Geschäftsjahr 2010 um 29 Prozent auf 261 Millionen Euro. Die R+V meldet zudem einen erfolgreichen Start ins neue Geschäftsjahr. Im ersten Quartal 2011 seien die Beitragseinnahmen im Inland in allen Sparten gestiegen. Die Erstversicherung habe in Deutschland um 4,9 Prozent zulegen können. (hb)

Foto: R+V

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...