4. Oktober 2012, 11:37

Axa-Vorstand einigt sich mit Betriebsrat über Konzernumbau

Die Axa Konzern AG hat sich mit dem Betriebsrat über den Umbau des Kölner Versicherers geeinigt. Demnach soll bis mindestens 2015 auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet werden. Weitere Vereinbarungen sind ein Verbot von Standortschließungen und ein verbesserter Sozialplan.

Dr. Thomas Buberl, Axa

Dr. Thomas Buberl, Axa

Bis einschließlich 31. Dezember 2015 wird der Versicherer auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Vorausgesetzt, dass bestimmte wirtschaftliche Kennzahlen und Ziele bei der Kosteneinsparung erfüllt werden, könne der Kündigungsstopp um je ein Jahr bis maximal Ende 2017 verlängert werden, erklärte die Axa in einer Mitteilung.

Das Schließen von Standorten soll durch ein Zusammenlegen von Funktionen verhindert werden. Zudem haben sich die Parteien auf verbesserte Konditionen im Sozialplan geeinigt. Dieser regelt, wie Konzern-Mitarbeiter im Rahmen der Restrukturierung sozialverträglich ausscheiden oder in Vorruhestand gehen können.

„Der Abschluss ist ein gemeinsamer Erfolg und macht den Weg frei, unser Unternehmen zügig weiterzuentwickeln und für die Herausforderungen – in einem sich weiter verändernden Marktumfeld – zu stärken“, sagte Dr. Thomas Buberl, Vorstandsvorsitzedner der Axa Konzern AG.

„Wir verstehen die Notwendigkeit für die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens. Über den Weg dorthin haben wir allerdings hart und auch kontrovers verhandelt“, ergänzte der Vorsitzende des Axa-Konzernbetriebsrates Uwe Beckmann.

Mit der Einigung ist ein zehnmonatiger Verhandlungsmarathon über das im November 2011 gestartete Restrukturierungsprogramm „focus2perform“ (f2p) zu Ende gegangen. In den nächsten Monaten soll noch über einzelne Maßnahmen weiter verhandelt werden. (lk)

Foto: Axa


Aktuelle Beiträge
Folgen Sie uns:
Aktuelle Beiträge aus dem Ressort Versicherungen


Topaktuelle Themen auf der Startseite


Cash.Aktuell

Cash. 8/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Global gewinnt - BU - Gewerbehaftpflicht - Private Equity - Wohnimmobilienmarkt Berlin- Hitliste der Vertriebe - Digitalisierung

Ab dem 14. Juli im Handel.

Cash. 07/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Income-Fonds  – Mr. Dax im Fonds-Gespräch – PKV - Ferienimmobilien - Recruiting

Ihre Meinung

Mehr Cash.

Versicherungen

“Wir sehen Dread-Disease-Absicherungen kritisch”

Was tut sich abseits der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)? Sehr viel, wenn es nach den Produkt- und Vertriebsverantwortlichen der Versicherer geht. Dabei zeigt die aktuelle Diskussion, dass es über die neue Produktvielfalt im Markt auch vielfältige Meinungen gibt.

mehr ...

Immobilien

EPX: Immobilienpreise legen weiter zu

Im Juni 2016 sind erneut die Preise in allen drei vom Europace Hauspreisindex EPX untersuchten Segmenten angestiegen. Besonders hoch war der Zuwachs bei Eigentumswohnungen.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Bank überzeugt Investoren mit Halbjahreszahlen nicht

In den vergangenen Monaten sackte der Kurs der Aktie der Deutschen Bank dramatisch ab. Die Investoren waren auch zuletzt skeptisch bei der Gewinnentwicklung. Diese Befürchtungen stellten sich mit der Vorlage der Halbjahreszahlen als nicht ungerechtfertigt heraus.

mehr ...

Berater

Commerzbank-Gewinn sackt um ein Drittel ab

Die niedrigen Zinsen und die Unruhe an den Kapitalmärkten machen den Banken zu schaffen. Bei der Commerzbank schmelzen die Gewinne dahin. Im zweiten Quartal sackte der Überschuss auf 209 Millionen Euro ab.

mehr ...

Sachwertanlagen

BVT: Produktoffensive im Herbst

Die BVT Unternehmensgruppe konnte 2016 bisher 60 Millionen Euro Eigenkapital platzieren. Das sind bereits 53 Prozent mehr als im Gesamtjahr 2015, teilte das Unternehmen mit. Für den Herbst sind gleich mehrere neue AIFs geplant.

mehr ...

Recht

Verfassungsbeschwerde gegen Bestellerprinzip bei Maklern gescheitert

Zwei Immobilienmakler sind mit ihrer Verfassungsbeschwerde gegen das Bestellerprinzip bei Provisionen für Wohnungsvermittlungen gescheitert.

mehr ...