Anzeige
Anzeige
24. Mai 2012, 16:26
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Krankengeschäft stabilisiert Signal-Ergebnis

Gemischte Bilanz beim Dortmunder Versicherungskonzern Signal Iduna: Die Beitragseinnahmen über alle Versicherungssparten sanken 2011 um drei Prozent auf 5,47 Milliarden Euro gegenüber 2010. Der Überschuss reduzierte sich um 6,5 Prozent auf 76,4 Millionen Euro. Das Neugeschäft legte hingegen um sieben Prozent zu.

Reinhold Schulte, Signal Iduna

Reinhold Schulte, Signal Iduna

Der gesunkene Beitragszuwachs der Gruppe sei auf die gewollte Reduzierung des Einmalbeitragsgeschäfts in der Lebensversicherung zurückzuführen, sagte Vorstandschef Reinhold Schulte auf der Bilanzpressekonferenz in Hamburg. Die Lebensversicherer im Konzern mussten bei den gesamten Beitragseinnahmen ein Minus von knapp 17 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro hinnehmen (2010: 1,8 Milliarden Euro).

Das Minus im Jahresüberschuss sei zudem auf die höhere RfB-Dotierung (Rückstellungen für Kunden) zurückzuführen, so Schulte. Das operative Ergebnis des Konzerns stieg auf 771,2 Millionen Euro vor Steuern (2010: 757,7 Millionen Euro). Das verwaltete Vermögen kletterte um mehr als zwei Milliarden Euro auf 53,6 Milliarden Euro (2010: 51,5 Milliarden Euro).

Wie schon im Vorjahr profitierte die Signal Iduna in ihrer Kernsparte Krankenversicherung vom Deutschen Ring, der ein Bruttobeitragsplus von 11,2 Prozent auf 649 Millionen Euro erreichte (2010: 7,9 Prozent). Der zweite Krankenversicherer im Konzern – die Signal Kranken – wuchs um 0,6 Prozent auf 2,082 Milliarden Euro (2010: 1,6 Prozent). Insgesamt verbuchte die Sparte einen Anstieg um drei Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. Angesichts der guten Ring-Zahlen betonte der Signal-Chef, dass „die Übernahme des Deutschen Ring Kranken der richtige Schritt war“. Künftig werde man beide Marken stärker miteinander verflechten, so Schulte.

In der Sach- und Unfallversicherungssparte erhöhten sich die Bruttobeiträge um 3,4 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss verbesserte sich dabei deutlich um 22,8 Prozent auf 47,5 Millionen Euro (2010: 38,7 Millionen Euro).

Im Hinblick auf den bisherigen Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres betonte Schulte, dass man strategisch gut aufgestellt sei: Das Neugeschäft in den ersten fünf Monaten 2011 habe man um elf Prozent ausbauen können. (lk)

Foto: Signal Iduna

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...