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24. Februar 2012, 17:20
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Soziale Netzwerke und Versicherungen finden noch nicht zusammen

Jeder vierte Internetnutzer findet es gut, dass soziale Netzwerke Informationen über Versicherungen ermöglichen. Problem: Nur vier Prozent nutzen diese Informationen auch. Dies zeigt die Studie „Kundenmonitor e-Assekuranz“ des Marktforschungsinstituts You Gov.

Social-Media-127x150 in Soziale Netzwerke und Versicherungen finden noch nicht zusammenTrotz der eher schwachen Nutzung des Informationsangebots hegen die Studienmacher Hoffnung für Versicherer im Social Web – insbesondere, wenn es um die junge Zielgruppe geht: Die Abneigung junger Menschen gegen Versicherer in sozialen Netzwerken sei gar nicht so grundsätzlicher Natur, wie mancher meint, sagt Studienleiter Christoph Müller.

Auch bezüglich der mobilen Nutzung des Internets bestehe Potenzial, so Müller. Hier sei die junge Generation die wichtigste Zielgruppe. „Keine andere Gruppe verfügt über eine bessere Smartphone-Ausstattung und über größere Aufgeschlossenheit gegenüber den versicherungsspezifischen Anwendungsmöglichkeiten des mobilen Internets“, heißt es bei You Gov. Wie sinnvolle mobile Anwendungen für Versicherer aussehen können, nennt die Studie allerdings nicht.

Weitere Rückschlüsse, ob sich soziale Netzwerke in Zukunft auch als geeigneter Absatzkanal für Versicherungen erweisen könnten, lässt die Studie nicht zu, sie nennt aber Zahlen zum herkömmlichen Online-Vertrieb: Über alle Altersgruppen hinweg können sich inzwischen 40 Prozent der Befragten vorstellen, einen Abschluss direkt online zu tätigen, vermelden die Studienmacher. Von 2010 bis 2011 stieg zudem der Anteil derjenigen, die online ein Versicherungsangebot angefordert oder selbst berechnet haben, von 20 auf 24 Prozent, heißt es weiter.

Dennoch verharrt die Zahl der Online-Abschlüsse auf niedrigem Niveau. Sowohl 2010, als auch 2011, gaben acht Prozent der befragten Internetnutzer an, dass sie im vergangenen Jahr eine Versicherung direkt im Internet abgeschlossen hätten. Dies entspricht laut You Gov zwischen drei und vier Millionen Verträgen. Spitzenreiter waren dabei Kfz-, Reiserücktritts-, Haftpflicht-, Unfall- und Rechtsschutzversicherungen.

Facebook Versicherungen You-Gov in Soziale Netzwerke und Versicherungen finden noch nicht zusammen

Grafik: You Gov

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1 Kommentar

  1. Für klassische Branchen ist es schwierig, durch Berührungsängste die Hürden zu überwinden. Über kurz oder lang wird sich hier aber sicherlich viel tun, da sich die Kunden von heute und morgen hier tummeln.

    Kommentar von Diana Mahlich — 28. Februar 2012 @ 09:22

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