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16. Februar 2012, 13:03
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Studie: Solvency II erhöht Bereitschaft zu alternativen Investments

Versicherer erwarten aufgrund von Solvency II verstärkte Investitionen in alternative Investments. Zudem bereitet der Assekuranz die künftige Erfüllung der Berichtspflichten Sorge, so eine Befragung von über 220 Versicherern in 18 Ländern im Auftrag der US-Fondsgesellschaft Blackrock.

Europe-127x150 in Studie: Solvency II erhöht Bereitschaft zu alternativen InvestmentsDie von der „Intelligence Unit“ der britischen Wochenzeitschrift „Economist“ durchgeführte Studie untersuchte die Auswirkungen von Solvency II auf die Vermögensallokation und die Anlagestrategie von in Europa tätigen Versicherern. Die strengere EU-Eigenkapitalrichtlinie gilt ab dem Jahr 2013 und führt dazu, dass die Leistungen verschiedener Anlageklassen künftig anders bewertet werden.

Die Studiemacher prognostizieren daher, dass die Versicherer sich möglicherweise aus Staatsanleihen und Aktien zurückziehen und verstärkt in alternativen Vermögensklassen anlegen, die über die klassischen Geldanlagen wie Aktien, verzinsliche Wertpapiere sowie Geldmarktpapiere hinausgehen. Insgesamt rechnet ein Drittel (32 Prozent) der befragten Versicherer mit einer Erhöhung der Allokationen in Private Equity und Hedgefonds – trotz der potenziell höheren Kapitalanforderungen, die aufgrund von Solvency II auf sie zukommen könnten. In Deutschland planen sogar 38 Prozent der Befragten, stärker in Private Equity zu investieren, heißt es in der Studie. Darüber hinaus gaben 92 Prozent der befragten Unternehmen an, ihre Anlagestrategie aufgrund der strengeren Datenanforderungen bei bestimmtem Vermögensklassen voraussichtlich ändern zu müssen.

Allerdings kommt die Studie zu dem Schluss, dass eine deutliche Diskrepanz zwischen der Zuversicht der Versicherer, die Anforderungen von Solvency II zu erfüllen, und dem Verständnis für den Zeitaufwand und die Ressourcen, die erforderlich sind, um diesen Herausforderungen zu begegnen. „Die Bedenken in Bezug auf das Datenmanagement müssen in Angriff genommen werden, wenn es den Versicherern gelingen soll, ihre Anlagestrategie und Vermögensallokation zu optimieren und höhere Erträge zu erwirtschaften“, sagt David Lomas, Global Head der Financial Institutions Group von BlackRock. „Dementsprechend werden sie vermutlich den Zeit- und Ressourcenaufwand in diesem Bereich neu überdenken müssen. Dies gilt insbesondere für Deutschland. Hier fühlen sich 29 Prozent der Versicherer nicht gut auf die steigenden Reportinganforderungen vorbereitet“, so Lomas.

Seite 2: Solvency-II-Berichtspflichten bereiten Versicherern Sorge

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