Anzeige
Anzeige
16. Mai 2012, 11:43
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Werbeanrufe: 60 Prozent erhalten Finanzreklame ohne ihr Einverständnis

60 Prozent der Deutschen haben in den letzten zwölf Monaten Produktwerbung von Banken oder Versicherern erhalten, ohne den Anbietern ihr Einverständnis erteilt zu haben. Das ergab eine repräsentative Befragung im Auftrag der Beratungsfirma KWF Business Consultants.

Werbeanrufe erfolgen häufig ohne Einverständnis des KundenDer gesetzeskonforme Umgang mit personenbezogenen Daten in der Finanzbranche hat nach Angaben von KWF binnen eines Jahres kaum Fortschritte gemacht. So lag die Quote der unerlaubten Werbeeingänge nur unwesentlich unter dem Wert der Vorjahresumfrage von 61 Prozent.

Ebenfalls gleich geblieben ist der Anteil der Menschen, die sich über die Werbepraxis mancher Banken und Versicherer ärgern, erklärt das in Luxemburg beheimatete Beratungshaus: Rund drei Viertel der Befragten äußerten ihren Unmut über unfreiwillig erhaltene Werbeanrufe beziehungsweise Reklameschreiben per Post- und E-Mail.

Sollte die eigene Bank oder Versicherung einer Datenschutz-Verletzung überführt werden, würden sich laut Umfrage rund vier von zehn Deutsche Vertragskündigungen vorbehalten oder von Neuabschlüssen beim betroffenen Anbieter absehen. Zudem würde jeder dritte Befragte seinen Freunden und Bekannten vom Unternehmen abraten. (lk)

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Ich finde das übertrieben. Ich arbeite selbst in einem Call Center und kann aus Erfahrung sagen dass sowohl Auftraggeber als auch Auftraggeber den Datenschutz sehr streng Einhalten und darauf Achten keine Vorschriften zu verletzten. Oft vergessen es Kunden auch, dass Sie Ihre Einwilligung erteilt haben.

    Kommentar von Angelika — 20. November 2012 @ 12:08

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Generali: Alternativen zur Klassik legen zu

Die Generali in Deutschland konnte ihr operatives Ergebnis im Geschäftsjahr 2016 auf 847 Millionen Euro erhöhen, ein Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesamtkosten sanken um 117 Millionen Euro auf 1,3 Milliarden Euro.

mehr ...

Immobilien

WIKR: Präzisierungen bei Immobilienkrediten

Die umstrittenen strengen Vorgaben für die Vergabe von Immobilienkrediten werden nachgebessert. Der Bundestag beschloss am Donnerstag Präzisierungen zu der seit einem Jahr geltenden “Wohnimmobilienkreditrichtlinie”.

mehr ...

Investmentfonds

Brexit: Luxemburg beansprucht Sitz der Europäischen Bankenaufsicht

Luxemburg will nach dem Brexit Sitz der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) werden. Nach Ansicht von Premierminister Xavier Bettel hat das Großherzogtum ein Anrecht auf den Umzug der EBA nach Luxemburg.

mehr ...

Berater

“Als ich anfing, war es geradezu exotisch, sich mit Frauen zu beschäftigen”

Heide Härtel-Herrmann ist seit über 30 Jahren als Beraterin tätig. Mit Cash. hat sie über ihren Werdegang, Frauen in der Finanz- und Versicherungsbranche und die Bedürfnisse weiblicher und männlicher Kunden gesprochen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Ratingwissen-Tag: “Plausibilitätsprüfung nicht erforderlich”

Plausibilitätsprüfung und Vertriebsregulierung durch die EU-Richtlinie MiFID II zählten zu den Themen auf dem „15. Fondsrating-Tag/3. Assetmanagement-Tag“ des Veranstalters Ratingwissen am Mittwoch – mit einigen überraschenden Statements.

mehr ...

Recht

BGH stärkt prozessualen Rechtsschutz von Versicherungsnehmern

Klagt ein Versicherungsnehmer gegen einen Versicherer mit Sitz im Ausland, gilt die für den Versicherungsnehmer vorteilhafte Regelung des Gerichtsstandes in dessen Bezirk – auch wenn es sich um Ansprüche aus “Altverträgen” handelt, die vor Inkrafttreten des reformierten VVG geschlossen wurden.

mehr ...