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22. März 2012, 12:36
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Zuversichtsstudie: Deutsche im Zwiespalt

Laut der Zuversichtsstudie der Allianz, die in Kooperation mit der Universität Hohenheim durchgeführt wurde, sind die Deutschen zwar optimistisch, was ihre eigene Zukunft angeht, jedoch pessimistisch, wenn es um die Aussichten für die Bundesrepublik geht.

ZuversichtsstudieDie Stimmung in Deutschland kann im Frühjahr 2012 als zwiespältig bezeichnet werden. Nach der Zukunft ihres Landes gefragt, sind die meisten Befragten pessimistischer als im Frühjahr letzten Jahres. Nur knapp jeder Dritte blickt „mit Zuversicht“ oder „mit großer Zuversicht“ auf die allgemeine Entwicklung Deutschlands in den nächsten zwölf Monaten.

Bei der Einschätzung der allgemeinen Wirtschaftslage ging die Zufriedenheit um ganze zehn Prozentpunkte zurück, bei der Sicherheit der Arbeitsplätze war es allerdings ein Minus von lediglich fünf Prozent.

Gingen im Frühjahr 2011 noch 34 Prozent der Deutschen davon aus, dass die Arbeitsplätze sicher sind, teilen ein Jahr später noch 29 Prozent der Befragten diese Ansicht.

Gründe für die negative Entwicklung der globalen Zufriedenheitswerte sieht Dr. Michael Heise, Chefvolkswirt und Leiter der Unternehmensentwicklung der Allianz, in „den anhaltenden Diskussionen um die europäische Schuldenkrise – zumal die Situation für den Einzelnen schwer einschätzbar ist. Das wirkt sich auf die Stimmung aus.“

Zuversichtsstudie
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Quelle: Allianz Deutschland

Überraschend positiv hingegen schätzen die Bundesbürger im Rahmen der Zuversichtsstudie ihre eigene Zukunft ein. Die Stimmung ist selten besser gewesen als im ersten Quartal 2012.

Fast zwei Drittel der Befragten schätzen ihre persönliche Zukunft positiv ein – ein sattes plus von fünf Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2011. Im Februar 2012 wurde mit 65 Prozent sogar einer der höchsten Werte in diesem Bereich seit Beginn der Erhebungen zur Allianz Zuversichtsstudie im Jahr 2007 gemessen.

Professor Dr. Frank Brettschneider von der Universität Hohenheim hat hierfür folgende Erklärung: „Positiv sieht es schon jetzt bei vielen Menschen im unmittelbaren Umfeld aus: Die Auftragsbücher sind voll, in der Automobilbranche gibt es kräftige Sonderzahlungen und in weiteren Branchen stehen Lohnerhöhungen an. Beim Ausblick auf mehr Geld im Portemonnaie ist die Zuversicht gestiegen – und mit ihr die Konsumfreude.“

Basis der Allianz Zuversichtsstudie sind repräsentative monatliche Befragungen mit jeweils mindestens 500 bis 1.000 Interviewpartnern. Im ersten Quartal 2012 wurden insgesamt 1.502 Interviews durchgeführt. (nl)

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