Anzeige
21. Oktober 2013, 08:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Makler-Umfrage: Provision kein entscheidendes Kriterium

Nachhaltigkeit, Verlässlichkeit und Produktqualität sind für Versicherungsmakler die wichtigsten Kriterien in der Zusammenarbeit mit einem Versicherer, so das Ergebnis einer aktuellen Online-Befragung der Versicherungsgruppe die Bayerische. Die Höhe der Provision steht nur bei vier Prozent an erster Stelle.

Makler-Umfrage: Provision kein entscheidendes Kriterium

Die Höhe der Provision wirkt sich nur bei einer sehr kleinen Minderheit der Makler entscheidend auf die Wahl des Versicherers aus.

Fast jeder zweite (44 Prozent) der insgesamt 443 befragten Vermittler nannten die Kriterien Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit des Versicherers als entscheidend für eine Zusammenarbeit. Weitere 33 Prozent halten sehr gute Produkte sowie Produktübersichten für essentiell (siehe Grafik). An dritter Stelle rangiert mit elf Prozent umfassender Service, teilt die Bayerische mit.

Makler wollen verstärkt Innovationen im Beratungsprozess nutzen

Weiter ergab die Befragung, dass 31 Prozent der Makler in einer “konsequenten und ganzheitlichen Beratung” die größten Erfolgschancen im Verkauf sehen. Jeder Fünfte (22 Prozent) sieht demnach in der “produktübergreifenden Risikoprüfung biometrischer Produkte” den Schlüssel zum Erfolg. Dementsprechend wollen die Makler künftig Innovationen im Beratungsprozess verstärkt nutzen, erklärt die Bayerische: An der Spitze der Nennungen stehen dabei die Online-Risikoprüfung (24 Prozent) und Tools zur Unterstützung der Beratung in den Bereichen rund um Einkommenssicherung und Altersvorsorge (rund 21 Prozent).

Makler monieren Verunsicherung der Kunden durch die Medien

Gerade im Sektor der Altersvorsorge werde die ganzheitliche Beratung in Kombination mit neuartigen Beratungstools immer wichtiger, meint der Versicherer, denn trotz eines riesigen Produktangebots sei der Absatz von Kapitalanlageprodukten deutlich zurückgegangen. 52 Prozent der Makler führen dies auf eine “starke Verunsicherung” der Kunden durch die Medien zurück.

21 Prozent der Befragten vermuten den Grund in zunehmend komplexer gewordenenen Altersvorsorgeprodukten, 16 Prozent meinen, dass eine gute Vorsorge für viele Kunden auch eine Geldfrage darstelle (16 Prozent).

Nur vier Prozent sehen Honorarberatung als zukunftsweisend an

Ein einhelliges und wenig überraschends Bild zeigt sich bei der Frage nach dem gewünschten Entlohnungsmodell: Zwei Drittel (66 Prozent) der Makler favorisieren die Provisionsvergütung – nur vier Prozent erachten die Honorarberatung als zukunftsweisend. (lk)

Makler-Umfrage: Provision kein entscheidendes Kriterium

Neben Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit zählen Top-Produkte zu den wichtigsten Kriterien für Makler in der Zusammenarbeit mit einem Versicherer.

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Gerüchteküche um Generali brodelt

Um den italienischen Versicherer Generali ranken sich neue Übernahmegerüchte. Die italienische Tageszeitung “La Repubblica” berichtete am Dienstag, die Bank Intesa Sanpaolo erwäge ein Übernahmeangebot für Generali. Die Aktien des Versicherers trieb das in die Höhe.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Danske-Invest sieht Osteuropa-Aktien positiv

Im Jahr 2016 entwickelten sich die osteuropäischen Aktienmärkte keinesfalls einheitlich. Insgesamt ist die Bewertung immer noch noch attraktiv.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...