Anzeige
Anzeige
6. September 2013, 12:04
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Studie: Angst vor Pflegerisiko steigt

Die Sorge, im Alter zum Pflegefall zu werden, beschäftigt mehr als die Hälfte der Deutschen (55 Prozent). Mit einem Plus von fünf Prozentpunkten ist diese Angst am stärksten gestiegen und klettert vom fünften auf den dritten Platz der Ängste-Skala, berichtet die R+V Versicherung in ihrer Langzeitstudie “Die Ängste der Deutschen 2013”.

Frauen sorgen sich mehr um das Pflege-Risiko als Männer.

Frauen sorgen sich mehr um das Pflege-Risiko als Männer.

Laut R+V-Studie sorgen sich Frauen grundsätzlich mehr um persönliche Belange wie Krankheit oder Pflege als Männer. Dies habe sich in der diesjährigen Befragung unter rund 2.500 Bundesbürgern bestätigt, heißt es. Während sich die Hälfte aller Männer davor fürchtet, im Alter anderen zur Last zu fallen, sind es bei den Frauen 59 Prozent.

Zudem nimmt die Angst, zum Pflegefall zu werden, mit steigendem Alter der Befragten zu. So rücke das Thema ab 40 Jahren verstärkt in den Fokus und bedrücke fast zwei Drittel der Deutschen, erklärt die R+V.

Die gute Nachricht: Deutsche bleiben “relativ gelassen”

Aus Sicht der Studienmacher gibt es aber auch erfreuliches zu berichten: So zeigten sich die Deutschen wie schon im vergangenen Jahr “relativ gelassen”. Der Angstindex – der Durchschnitt aller langjährig abgefragten Ängste – stieg zwar um ein Prozentpunkt, bleibe mit 41 Prozent jedoch “auf niedrigem Niveau”.

Furcht vor steigenden Lebenshaltungskosten zum 14. Mal auf Platz eins

Bei den 16 Standardfragen ist die Furcht vor steigenden Lebenshaltungskosten mit 61 Prozent (Vorjahr: 63 Prozent) zum 14. Mal auf dem ersten Platz (siehe Grafik) und gehöre damit zu den “Dauerbrennern” bei den Ängsten.

“Weil viele Lebensmittel teurer werden, ist die gefühlte Inflationsrate ungleich höher als die tatsächliche Inflationsrate von etwa zwei Prozent”, sagt Professor Dr. Manfred G. Schmidt, Politologe an der Universität Heidelberg und Berater des R+V-Infocenters.  Auf dem zweiten Rang liegt mit 56 Prozent die Sorge vor zunehmenden Naturkatastrophen – dicht gefolgt von der Furcht, im Alter als Pflegefall zu enden. (lk)

 

Frauen sorgen sich mehr um das Pflege-Risiko als Männer.

Foto: Shutterstock

1 Kommentar

  1. Hallo Patrick, vielleicht ja mal für eine Präse oder andere Unterlage interessant…

    Viele Grüße
    Bettina

    Kommentar von Patrick Prüss — 9. September 2013 @ 11:54

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset-Fonds - Digitalisierung - Kfz-Policen - Spezialitätenfonds - Robo Advice - Wohnimmobilien

Ab dem 15. September im Handel

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Versicherungen

Betriebsrenten: Runter mit den Risiken

Große deutsche Unternehmen drängen darauf, im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung die Risiken für Unternehmen zu begrenzen. Das ist das Fazit einer Expertenbefragung bei der diesjährigen Aon Hewitt Executive Conference.

mehr ...

Immobilien

Standort-Ranking: München auf Platz eins

Die Wirtschaftswoche hat gemeinsam mit Immobilienscout24 Lebensqualität und Wachstumspotenzial deutscher Städte untersucht. Das Ergebnis stellen sie im Städteranking 2016 vor.

mehr ...

Investmentfonds

Wassermangel erföffnet riesige Renditechancen

Christian Petter, CEO Deutschland bei BNP Paribas Investment Partners hat mit Cash. über die hohen Renditechancen bei Wasserinvestments gesprochen.

mehr ...

Berater

Achtung Scheinselbständigkeit: Gerade Versicherungsvertreter sind betroffen

Die Frage der Scheinselbständigkeit betrifft viele Versicherungsvertreter. Formal betrachtet sind diese zwar meist als Handelsvertreter nach § 84 HGB beschäftigt, tatsächlich liegt jedoch oftmals ein Angestelltenverhältnis vor. Gastbeitrag von Maike Ludewig, Kanzlei Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte

mehr ...

Sachwertanlagen

Mehr als doppelt so viel Windstrom aus der Nordsee

In der Nordsee sind seit dem vergangenen Jahr viele neue Windparks ans Netz gegangen. Entsprechend gestiegen sind die Strommengen, die ins Netz fließen. Sie leisten einen spürbaren Beitrag zur Versorgung.

mehr ...

Recht

Autonomes Fahren: Viele Unbekannte

Im Juli 2016 veröffentlichte das Handelsblatt Auszüge aus dem von Verkehrsminister Alexander Dobrindt erarbeiteten Gesetzentwurf zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes, um das voll autonome Fahren in Deutschland zu ermöglichen. Die bislang bekannten Passagen lassen gravierende Neuerungen erwarten und geben bereits jetzt Anlass zu kontroversen Diskussionen. Gastbeitrag von Dr. Thomas Grünvogel, CMS

mehr ...