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6. Dezember 2013, 12:30
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Policenabsatz powered by Internet

Im vergangenen Jahr wurden nicht nur mehr Versicherungsverträge online unterschrieben als jemals zuvor. Auch die Suche nach Policen läuft zunehmend über das Internet. Das ergibt eine aktuelle repräsentative Studie der GfK im Auftrag von Axa und Google.

VersicherungNetz in Policenabsatz powered by Internet

Immer mehr Deutsche informieren sich über Versicherungen im Internet.

Mehr als die Hälfte aller Versicherungskunden recherchieren online, bevor sie eine Versicherung abschließen. Das ist eine Steigerung um 40 Prozent im Vergleich zu 2009. Der konkrete sogenannte Ropo-Anteil (Ropo: Research Online, Purchase Offline) stieg von 29 Prozent 2009 auf 42 Prozent 2012.

Ein detaillierterer Blick auf die Studienergebnisse zeigt, dass in einem von vier Fällen zehn oder mehr Suchanfragen gestellt werden, bevor es zum Abschluss einer Versicherung kommt. Zwar ist der Online-Abschluss noch auf einem wesentlich geringeren Niveau als die korrespondierende Online-Suche, aber auch hier sind die Steigerungsraten laut der Erhebung enorm.

Kommunikation zwischen Online und Offline

Laut GfK Finanzmarktpanel schlossen im Jahr 2009 neun Prozent Versicherungsprodukte online ab – im Jahr 2012 waren dies bereits 15 Prozent.

Thomas Bolz, Chief Marketing Officer bei Axa: “Online- und Offline-Bereiche müssen nahtlos miteinander kommunizieren, um den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden. Die Vertriebsstrategien bei einfachen und erklärungsbedürftigen Versicherungsprodukten müssen sich stark unterscheiden, da Online bei Produkten mit geringem Erklärungsbedarf eine deutlich wichtigere Rolle spielt. Und da der Rechercheprozess kürzer, intensiver und individueller abläuft, wachsen auch die Anforderungen an den Online-Vertrieb, der über Medien- und Gerätegattungen hinweg ausgesteuert werden muss.”

Nutzer werden zu Multiscreen-Usern

Versicherungsunternehmen müssten bedenken, dass deutsche Nutzer immer mehr zu Multiscreen-Nutzern werden. Das Wissen, wie der Nutzer zwischen Geräten und der Online- und Offlinewelt unterwegs ist, habe wichtige Auswirkungen auf Onlinemarketing- Entscheidungen.

Suche ein Nutzer in der Nähe einer Versicherungsagentur und während der Öffnungszeiten mit einem Smartphone nach Versicherungen, sollte eine andere Anzeige geschaltet werden als für die gleiche Suche am Abend zu Hause auf dem Laptop, ergänzt Dr. Nikos Kotalakidis, Leiter Versicherungen bei Google Deutschland. (fm)

Foto: Shutterstock

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1 Kommentar

  1. Die Erkenntnis ist wohl kaum verwunderlich. Allerdings scheint mir der Hinweis des Google-Menschen ein wenig von dem Wunsch geprägt, dass die Kunden das Phänomen AdWords ernster nehmen als es genommen werden sollte.

    Kommentar von Anna — 6. Dezember 2013 @ 16:05

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