Anzeige
19. März 2013, 15:56
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wintereinbruch in Deutschland: Für wen die Streupflicht gilt

In weiten Teilen Deutschlands ist der Winter mit Macht zurückgekehrt. Für Hauseigentümer bedeutet das, ihren sogenannten Verkehrssicherungspflichten nachzukommen, um bei einem Unfall eines Dritten nicht verklagt zu werden. Darauf weist der Kieler Assekuradeur Domcura hin.

Streupflicht bei Wintereinbruch

Bei Gätteunfällen vor der Haustür kann der Hausbesitzer in Haftung genommen werden.

Die Details zur Streu- und Räumpflicht seien zwar kommunal unterschiedlich geregelt, aber vom Grundsatz her sei es gesetzlich vorgeschriebene Pflicht, den Weg zum Gebäude zu räumen und dort entsprechend zu streuen, teilt die Domcura mit. “Kommt ein Fußgänger auf dem Grundstück wegen nicht gestreuter Fläche zu Fall, haftet der Hauseigentümer, wenn er von diesem – einem Dritten – auf Schadenersatz in Anspruch genommen wird”, warnen die Kieler Versicherungsexperten.

Hauseigentümer muss prüfen

Der Hauseigentümer könne seine Verkehrssicherungspflicht zwar per Vertrag an ein Unternehmen oder per Mietvertrag an einen Mieter abgeben, er ist damit aber nicht grundsätzlich von seinen Pflichten entbunden. Ihm obliege dann die Prüfung, ob die übertragenen Pflichten auch ordnungsgemäß ausgeführt werden, heißt es weiter.

Finden keine Kontrollen statt, kann es laut Domcura sein, dass der Hauseigentümer weiterhin in der Haftung und damit zum Schadenersatz verpflichtet ist.

Über eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung oder eine erweiterte Privathaftpflichtversicherung könne das Risiko der unterlassenen oder fehlerhaft durchgeführten Streu- und Räumpflicht abgesichert werden, ergänzt die Domcura. (lk)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

VZBV: “Restschuldversicherungen sind maßlos überteuert”

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) fordert, dass Restschuldversicherungen künftig nur noch separat und nicht gekoppelt an Kreditverträge vermittelt werden dürfen. Das sollte nach dem Willen der Verbraucherschützer im Umsetzungsgesetz der EU-Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verankert werden.

mehr ...

Immobilien

Bauhauptgewerbe verzeichnet besten Jahresstart seit 1996

Das Bauhauptgewerbe startet erfolgreich in 2017, es verzeichnete zuletzt vor über 20 Jahren mehr Auftragseingänge zu Beginn eines Jahres. Im Vergleich zum Vormonat Dezember sind die Aufträge jedoch leicht gesunken.

mehr ...

Investmentfonds

Deutsche Börse tritt auf Kostenbremse

Die Deutsche Börse plant kurzfristig Einsparungen in mindestens zweistelliger Millionenhöhe. Zudem gilt zunächst ein Einstellungsstopp für fast alle Bereiche. Der Konzern reagiert damit auf sinkende Umsätze und das erwartete Scheitern der Fusion mit der London Stock Exchange (LSE).

mehr ...

Berater

Patientenverfügung: BGH präzisiert Anforderungen

Im Einzelfall kann sich die erforderliche Konkretisierung in einer Patientenverfügung auch durch Bezugnahme auf ausreichend spezifizierte Krankheiten oder Behandlungssituationen ergeben – ohne detaillierte Benennung bestimmter ärztlicher Maßnahmen. Das geht aus einem aktuellen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) hervor.

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Ausschüttung für Anleger der Deutschen Finance

Die Geschäftsführung des PPP Privilege Private Partners Fund des Asset Managers Deutsche Finance aus München wird den Anlegern nach einer erfolgreichen Zielfonds-Transaktion für das Geschäftsjahr 2017 eine Vorabausschüttung in Höhe von 15 Prozent vorschlagen.

mehr ...
24.03.2017

Lacuna goes Canada

Recht

LV-Vertrag: Bei Änderung Steuerlast wie bei Neuabschluss

Wird ein Lebensversicherungsvertrag (LV-Vertrag) vor Ablauf der Vertragslaufzeit geändert, ohne dass die Modifikation von vornherein vertraglich vereinbart worden ist, liegt hinsichtlich der Änderungen aus ertragsteuerlicher Perspektive ein neuer Vertrag vor. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

mehr ...