Anzeige
10. April 2014, 10:28
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Umfrage: Jeder zweite junge Mensch befasst sich mit BU-Risiko

Junge Menschen befassen sich zunehmend mit dem Thema Berufsunfähigkeit (BU). Zu dieser Einschätzung kommt der Versicherer Swiss Life auf Basis einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa.

BU-Risiko: Jeder zweite junge Menschen befasst sich damit

Immerhin jeder zweite Befragte weiß, dass etwa ein Viertel der Menschen im Laufe ihes Lebens berufsunfähig wird.

Der Umfrage zufolge hat sich die Hälfte der Deutschen (54 Prozent) unter 30 Jahren bereits mit der Frage nach einer entsprechenden Absicherung auseinandergesetzt, selbst wenn sie keine solche Police abgeschlossen haben. 46 Prozent taten dies bislang nicht (siehe Grafik).

“Das Interesse junger Menschen an einer Absicherung gegen Berufsunfähigkeit ist hoch”, sagt Thomas A. Fornol, Geschäftsleitungsmitglied von Swiss Life Deutschland. Allerdings habe nur jeder Dritte eine solche Versicherung abgeschlossen, beklagt Fornol. “Viele wissen gar nicht, dass man sich als Schüler, Auszubildender oder Student in der Regel für wenig Geld gegen das Risiko einer Berufsunfähigkeit absichern kann.”

Viele Junge setzen auf Unfallversicherung statt auf BU

Von 100 Arbeitnehmern, die mit 18 Jahren ins Berufsleben einsteigen, werde etwa ein Viertel berufsunfähig, heißt es bei Swiss Life. Jeder zweite Befragte (51 Prozent) in der Altersgruppe unter 30 Jahren habe dies richtig eingeschätzt. Die Umfrage zeigt aus Sicht des Versicherers allerdings auch, dass häufig die falsche Versicherung gewählt werde, wenn es darum geht, den Verlust der eigenen Arbeitskraft finanziell abzusichern.

Demnach wollen sich 57 Prozent der Befragten mit einer Unfallversicherung schützen. Diese decke jedoch nicht die Hauptursachen für eine Berufsunfähigkeit ab. Diese liegen laut Swiss Life in psychischen Belastungen (31 Prozent), gefolgt von Erkrankungen des Bewegungsapparats (28 Prozent). Unfälle seien lediglich in 14 Prozent aller Fälle der Grund, dass der Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. (lk)

BU-Risiko: Jeder zweite junge Menschen befasst sich damit

Foto: Shutterstock

Anzeige

1 Kommentar

  1. Das ist wirklich ein wichtiges Thema. Lieber eine BU abschließen als eine unsinnige LV.

    Kommentar von Jan Lanc — 14. April 2014 @ 20:00

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

Gerüchteküche um Generali brodelt

Um den italienischen Versicherer Generali ranken sich neue Übernahmegerüchte. Die italienische Tageszeitung “La Repubblica” berichtete am Dienstag, die Bank Intesa Sanpaolo erwäge ein Übernahmeangebot für Generali. Die Aktien des Versicherers trieb das in die Höhe.

mehr ...

Immobilien

Immobilienfinanzierung wird digitaler

Die Digitalisierung nimmt in der Immobilienfinanzierung einen immer höheren Stellenwert ein. Der Gesamtmarkt für Immobilienfinanzierungen ist im Jahr 2016 unter dem Vorjahr geblieben. Nach eigenen Angaben konnte der Marktplatz Europace dennoch wachsen.

mehr ...

Investmentfonds

Danske-Invest sieht Osteuropa-Aktien positiv

Im Jahr 2016 entwickelten sich die osteuropäischen Aktienmärkte keinesfalls einheitlich. Insgesamt ist die Bewertung immer noch noch attraktiv.

mehr ...

Berater

Knip, Clark & Co.: Neue Bedrohung für die Maklerbestände

Das Geschäftsmodell von Insurtechs ist faktisch tot. Das ist ein gut gehütetes, aber dem Grunde nach trotzdem offenes Geheimnis. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass die App-Anbieter dies erkannt und ihre Strategie modifiziert haben. Deren Sprengkraft ist noch bedrohlicher.

Die Pradetto-Kolumne

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI baut Geschäftsfeld Projektentwicklung aus

Die ZBI Zentral Boden Immobilien Gruppe hat 2016 im Geschäftsfeld Projektentwicklung/Bauträger etwa 460 Wohneinheiten für insgesamt rund 90 Millionen Euro verkauft (Vorjahr 80 Millionen Euro) und die Projektpipeline um ein Drittel ausgebaut.

mehr ...

Recht

Berufshaftpflichtschutz verloren: Architekt versus Anwalt

Aufgrund einer Pflichtverletzung aus dem Anwaltsvertrag verlor ein Architekt in einem Haftpflichtverfahren seinen Versicherungsschutz. Daraufhin klagte er gegen seinen Anwalt auf Zahlung von Schadensersatz. Doch kam ihm die Verjährung in die Quere.

mehr ...