Anzeige
Anzeige
8. Januar 2014, 11:58
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Aktuare empfehlen niedrigeren Garantiezins

Die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) hat sich dafür ausgesprochen, den Garantiezins in der Lebensversicherung für das Jahr 2015 von derzeit 1,75 Prozent auf 1,25 Prozent zu senken. Die Versicherungsmathematiker begründen dies mit der “unveränderten Niedrigzinsphase” im Euroraum.

Garantiezins: Aktuare empfehlen Absenkung

Kunden, die im Jahr 2015 eine Lebensversicherung abschließen, müssen sich voraussichtlich mit einem niedrigeren Garantiezins begnügen.

Zugleich weist die DAV darauf hin, dass auch eine geringere Absenkung des Garantiezinses (auch bekannt als Höchstrechnungszinssatz) auf 1,5 Prozent in Frage käme, sollte sich die Lage an den Finanzmärkten im Laufe des Jahres verbessern. Man müsse die weitere Zinsentwicklung genau beobachten, erklären die Aktuare, da die weiteren ökonomischen und finanziellen Entwicklungen im Euroraum derzeit nur schwer abzuschätzen seien.

DAV-Empfehlung nicht bindend

Die jährliche Empfehlung der DAV ist für das Bundesfinanzministerium und die Finanzaufsichtsbehörde Bafin, die über die Höhe des Garantiezinses entscheiden, nicht bindend, sie wird aber bei der Entscheidung berücksichtigt. Der neu festgelegte Garantiezins gilt nur für Neuverträge, die ab 2015 abgeschlossen werden.

Die Berechnung des Garantiezinses, orientiert sich an der Rendite von Staatsanleihen mit Spitzenrating im Euroraum mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Neben den zehnjährigen Staatsanleihen werden laut DAV auch die fünfjährigen Zinsszenarien zur Analyse herangezogen, um in “dem derzeit weiter anhaltenden Niedrigzinsumfeld die mittelfristige Perspektive und die gestiegene Volatilität stärker in den Blick nehmen zu können”. (lk)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Krankenkassen geben mehr für freiwillige Angebote aus

Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für freiwillige Leistungen haben sich in den vergangenen vier Jahren fast verdoppelt. Das geht nach einem Bericht der “Berliner Zeitung” (Mittwoch) aus Daten des Bundesgesundheitsministeriums hervor, die die Linken-Gesundheitspolitikerin Birgit Wöllert angefordert hat.

mehr ...

Immobilien

Vorgeschobener Eigenbedarf: Mieter steht Schadensersatz zu

Ein Mieter, dem aufgrund von Eigenbedarf gekündigt wurde, klagte vor mehreren Instanzen auf Schadensersatz, da der Vermieter die Wohnung nach seinem Auszug nicht wie angekündigt nutzte. Der Bundesgerichtshof (BGH) gab dem Kläger in einem Urteil am Mittwoch Recht.

mehr ...

Investmentfonds

Münchener Rück erwartet Brexit-Schaden für UK-Wirtschaft

Der Rückversicherer Munich Re erwartet in den nächsten zwei Jahren einen deutlich spürbaren Brexit-Schaden für die britische Konjunktur.

mehr ...

Berater

Finanzierung für Selbstständige und Unternehmer

Für Selbstständige und Freiberufler ist es deutlich schwieriger, einen Kredit zu erhalten als für Angestellte. Aber es gibt nicht nur den klassischen Bankkredit. Wer bei der Kreditanfrage von seiner Hausbank eine Absage erhält, kann zu anderen Mitteln greifen. Wir zeigen auf, welche Alternativen es gibt.

mehr ...

Sachwertanlagen

Offshore-Strom legt deutlich zu

Lange fehlten oft die Verkabelungen, um den aus See produzierten Strom an Land zu bringen. Doch jetzt scheinen die Offshore-Windparks ihren Beitrag zur Stromerzeugung in einem deutlich größeren Umfang zu leisten.

mehr ...

Recht

Makler oder Mehrfach-Agent? Versicherungsnehmer ist beweisbelastet

Für die Behauptung, ein Versicherungsvermittler, der die Antragsfragen aufgenommen hat, sei als Mehrfach-Agent tätig geworden, ist der Versicherungsnehmer beweisbelastet. Dies entschied das Oberlandesgericht Dresden in einem aktuellen Urteil.

mehr ...