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15. September 2014, 10:48
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Württembergische übernimmt Kosten für Alternativmedizin

Die Württembergische Krankenversicherung aus Stuttgart bringt zum Oktober 2014 einen Zusatztarif auf den Markt, der die Kosten für Heilpraktiker-Behandlungen, Naturheilverfahren und Osteopathie erstattet.

Krankenzusatzversicherung: Württembergische übernimmt Kosten für Alternativmedizin

Laut der Württembergischen wünschen sich 70 Prozent der Deutschen, dass bei einer ärztlichen Therapie auch natürliche Heilmethoden eingesetzt werden.

Der neue Tarif “NaturMedPlus” leistet nach Angaben der Württembergischen unter anderem bei folgenden Verfahren: Bachblüten, Hautwiderstandsmessungen, heilmagnetische Behandlungen, Kinesiologie, Globuli, Schüssler Salze und ausleitende Verfahren.

Die Zusatzversicherung enthalte zudem Leistungen für Vorsorgeuntersuchungen, Schutzimpfungen und Sehhilfen. Die Prämie für einen 30-Jährigem beziffert der Versicherer auf monatlich 15,34 Euro.

Erstattungsgrad variiert zwischen 80 und 100 Prozent

Bei Naturheilverfahren, Heilpraktiker-Behandlungen und Osteopathie erhalten Versicherte 80 Prozent der Kosten erstattet. Dieser Anteil steigt auf 100 Prozent, sofern auch die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) eine Leistung erbringt, teilt das Tochterunternehmen des Stuttgarter Finanzkonzerns Wüstenrot & Württembergische (W&W) mit.

Gesetzlich Versicherte der Betriebskrankenkasse Salus BKK, mit der die Württembergische seit Jahren kooperiert, können osteopathische Behandlungen mit “NaturMedPlus” bis zu 100 Prozent absichern.

Umfrage: 70 Prozent der Deutschen glauben an natürliche Heilmethoden

Man reagiere mit der neuen Zusatzversicherung auf den Trend zur Naturmedizin, erklärt die Württembergische. Zur Zielgruppe zähle das Unternehmen Verbraucher, die entweder der GKV angehören oder einem Basistarif der privaten Krankenversicherer.

Aktuellen Umfragen zufolge wünschten sich 70 Prozent der Deutschen, dass bei einer ärztlichen Therapie auch natürliche Heilmethoden eingesetzt werden, so die Württembergische. Allerdings würden die Kosten für Behandlungen nach Naturheilverfahren meist von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen, heißt es. (lk)

Foto: Shutterstock

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