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13. Oktober 2014, 11:26
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LVRG: VDVM rechnet mit sinkender Abschlussvergütung

Der Verband Deutscher Versicherungsmakler e.V. (VDVM) erwartet, dass durch die Regelungen des neuen Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG) ab Januar 2015 die Abschlussprovisionen zugunsten steigender laufender Vergütungen sinken werden.

LVRG: VDVM erwartet sinkende Abschlusscourtage

Der VDVM geht von sinkenden Abschlussprovisionen und steigenden laufenden Vergütungen ab dem 1. Januar 2015 aus.

Im LVRG hat der Gesetzgeber unter anderem festgelegt, dass statt 40 nur noch maximal 25 Promille Abschlusskosten – über fünf Jahre verteilt – bilanzwirksam eingestellt werden dürfen. Laut VDVM wird diese Begrenzung des Höchstzillmersatzes durch das LVRG dazu führen, dass sich die Vergütung strukturell verändert. “Abschlussprovisionen sinken, während die laufende Vergütung im besten Fall steigt”, erläutert Oliver Fellmann, VDVM-Vorstandsmitglied und Leiter des Arbeitskreises Lebensversicherung des Verbands.

Es sei aber nicht auszuschließen, dass einige kapitalstarke Versicherer zunächst abwarten und die Senkung der Abschlussvergütung in ihren Tarifen hinauszögern würden. Das könnten sich laut Fellmann vor allem Versicherer mit starker Ausschließlichkeitsorganisation leisten. Denn sie sind demnach in der Lage, abzuwarten und mit unverändert hohen Abschlussvergütungen Neugeschäft an- und damit von kleineren Maklerversicherern abzuziehen.

Fairness wichtiger als Provision

“Im Zuge der Diskussionen zum LVRG war die Forderung zu hören, Versicherer sollten beweisen, dass sie zu ihren Vermittlern stehen. Vielen Maklerversicherern mangelt es an der für diesen Kraftakt erforderlichen Kapitalstärke”, so Fellmann weiter. “Makler, die ihre Produktgeber auffordern, das aktuelle Courtageniveau nicht anzutasten, ermuntern diese zu einem Selbstmord auf Raten”, warnt der VDVM-Vorstand.

Denn wer seine Provisionen nach Inkraftreten des LVRG nicht absenke, lebe über seine Verhältnisse und setze sich zugleich über das erklärte Ziel der Politik hinweg, die Abschlussvergütung zu senken. “Bedarfsgerecht und angemessen können wir als VDVM-Mitglieder nur beraten, solange die Vielfalt finanziell gesunder und stabiler Lebensversicherungsunternehmen am Markt gewährleistet ist”, betont Fellmann. Das sowie der faire und partnerschaftliche Umgang mit Maklern sollten seiner Ansicht nach bei der Wahl eines Produktgebers mehr zählen als vorübergehend ein paar Promille zusätzliche Abschlussvergütung.

 

Seite zwei: Vergütungsmodell von VDVM und Stuttgarter

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1 Kommentar

  1. Die AP-Einnahmeeinbuße kann durch eine Effizienz-Steigerung von 100-300 % pro Beratung bei der ganzheitlichen Finanzberatung, mit z.B. einem VERMÖGENSPASS, vermieden werden.

    Wenn bei einer Bestandsanalyse der Privathaushalt alle Handlungsfelder, sowie seine frei verfügbare Liquidiät für Investionen in einem Rutsch sieht, erhält der Finanzberater i.d.R. 50 Prozent für Lösungsvorschläge, wie bei den Chinesen, anstelle in Deutschland 10 bis 25 Pozent.

    Wer diese Beratungsvorgehensweise mit der DIN ISO 22222 bewerben kann, hat damit zusätzlich DEN „Tür-Öffner“ zum Nekundengeschäft im gehobenen Klientel in der Hand.

    Kommentar von Frank L. Braun — 14. Oktober 2014 @ 19:29

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