Anzeige
28. Juli 2014, 11:45
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Maklerkunden sind kritischer

Kunden von Maklern sind mit Versicherern weniger zufrieden und empfehlen diese seltener weiter als Kunden der Ausschließlichkeitsorganisationen (AO). Das ist ein Ergebnis der aktuellen Kubus-Studie des Kölner Beratungsunternehmens MSR Consulting. Auch die Beratungsleistungen bewerten sie demnach strenger.

Makler haben anspruchsvollere Kunden als AO-Vertreter

Maklerkunden sind der Studie zufolge jünger, gebildeter und verfügen über ein höheres Einkommen als AO-Kunden.

In der Studie hat sich das Beratungsunternehmen systematisch mit der Zufriedenheit von Maklerkunden beschäftigt. Hierzu wurden 12.000 Haushalte telefonisch zu ihren Beziehungen zu Versicherungsunternehmen befragt. Ein zentrales Ergebnis der Untersuchung ist, dass Maklerkunden anspruchsvoller als AO-Kunden sind.

Maklerkunden sind anspruchsvoller

Maklerkunden unterscheiden sich demnach von AO-Kunden hinsichtlich ihres höheren sozioökonomischen Status: Sie sind jünger, besser gebildet und verfügen über ein höheres Einkommen. Der höhere Status gehe mit einer höheren Anspruchshaltung einher, so die Studienautoren. So erwarten die Maklerkunden demnach zum Beispiel häufigeren Kontakt zu ihrem Betreuer sowie eine systematischere Beratung.

Unterbleibe beispielsweise eine umfassende und individuelle Bedarfsanalyse, führe das bei Maklerkunden zu einer deutlich höheren Unzufriedenheit als bei AO-Kunden, heißt es in der Studie. Mit der Berechnung der voraussichtlichen Altersbezüge hingegen können Makler ihre Kunden demnach deutlich mehr begeistern als AO-Vermittler.

Makler haben anspruchsvollere Kunden als AO-Vertreter

Laut der Studie sind Kunden von Maklern in ihren Urteilen strenger, als Kunden, die durch einen Vertreter der AO beraten werden. Quelle: MSR Consulting

Seite zwei: Maklerkunden sind weniger an Versicherer gebunden

Anzeige

1 Kommentar

  1. Interessante Studie.

    Kommentar von Alexander — 1. August 2014 @ 11:05

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Absolute-Return – Insurtechs – Robo Advisors – Denkmalimmobilien


Ab dem 26. Januar im Handel.

Cash. 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Trumps Sieg in Rendite ummünzen - Themen, Produktangebote und Trends 2017 - Rentenreform

Versicherungen

GDV: Senioren ab 75 sollen zum Fahrtest

Die Versicherer fordern, dass Autofahrer ab dem 75. Lebensjahr eine verpflichtende Kontrollfahrt absolvieren, um ihre Fahrtüchtigkeit testen zu lassen. “Die Unfallforschung der Versicherer wird in diesem Jahr Standards für eine solche Testfahrt entwickeln”, erklärte Siegfried Brockmann, Chef der Unfallforschung des GDV, in der “Westfalenpost”.

mehr ...

Immobilien

Baubranche fordert Ende des Vorschriften-Dschungels

Angesichts des Wohnungsmangels in vielen deutschen Städten hat die Baubranche eine Vereinheitlichung des Vorschriften-Dschungels der 16 Bundesländer gefordert.

mehr ...

Investmentfonds

Trump könnte Märkte enttäuschen

Von Donald Trump erwarten die Investoren derzeit viel. Allerdings könnte schon bald die Enttäuschung folgen. Die Lage ist keinesfalls entspannt. Gastkommentar von Karsten Junius, Bank J. Safra Sarasin AG

mehr ...

Berater

Patrizia offeriert digitale Zeichnung von Immobilienfonds

Die Platzierungspartner der Patrizia GrundInvest können ab sofort das Portal eDirektzeichnung zur Erweiterung ihres Online-Angebots für Sachwerte nutzen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Marke Brenneisen Capital wird veräußert

Manfred Brenneisen, Chef der Brenneisen Capital mit Sitz in Wiesloch, veräußert den Geschäftsbereich Spezialvertrieb für Sachwertanlagen samt Markennamen. Die persönliche Kontinuität für die Geschäftspartner soll gewahrt bleiben.

mehr ...

Recht

Privathaftpflicht: “Billigkeit” kein Anspruchsgrund für Schadensersatz

Die Privathaftpflichtversicherung dient, im Gegensatz zur Pflichtversicherung, dem Schutz des Versicherten. Ein Schadensersatzanspruch besteht somit nur dann, wenn die gesamten Umstände des Falles eine Haftung des schuldlosen Schädigers aus Billigkeitsgründen geradezu erfordern.

mehr ...