28. Oktober 2014, 11:59

Multi-Risk-Produkte: Franke und Bornberg stellt große Unterschiede fest

Das Analysehaus Franke und Bornberg hat erstmals ein Rating von Grundfähigkeits- und Multi-Risk-Policen durchgeführt. Nach Auswertung von 27 Tarifen von 18 Gesellschaften mit über 60 Detailkriterien habe sich unter anderem gezeigt, dass Multi-Risk-Versicherungen “extreme Unterschiede” aufwiesen, teilt das Hannoveraner Unternehmen mit.

Multi-Risk-Produkte: Franke und Bornberg stellt große Unterschiede fest

Michael Franke: “In monatelanger Recherche und Analyse haben wir ein nach wissenschaftlichen Methoden aufgebautes Bewertungsverfahren für das Rating von Grundfähigkeits- und MultiRisk-Produkten entwickelt.”

Franke und Bornberg veröffentlichte das Rating in drei unterschiedlichen Kategorien: “Selbständige MultiRisk – Unfall”, “Selbständige Grundfähigkeit” sowie “Selbständige MultiRisk – Leben”.

Das Spitzenprädikat “FFF” erhielten demnach bei den lebensbasierten MultiRisk-Produkten Allianz und Volkswohl Bund sowie bei Grundfähigkeitsversicherungen ebenfalls der Volkswohl Bund. In der Kategorie unfallbasierte MultiRisk-Produkte habe man die Bestnote nicht vergeben, so Franke und Bornberg, ein “FF+” ging an die Axa.

Michael Franke: Rating gibt “Orientierung bei der verbraucherzentrierten Tarifauswahl”

Das Analysehaus hat zwischen den Sparten Leben und Unfall unterschieden, “um eine sachgerechte Bewertung vorzunehmen”. So würden sich die Produkte je nach Herkunft “in wesentlichen Leistungsmerkmalen, wie beispielsweise Beitragsanpassungs- und Kündigungsrechten, aber auch bei den Leistungsauslösern und Leistungsarten für Grundfähigkeiten und schweren Erkrankungen deutlich unterscheiden”, heißt es.

“In monatelanger Recherche und Analyse haben wir ein nach wissenschaftlichen Methoden aufgebautes Bewertungsverfahren für das Rating von Grundfähigkeits- und MultiRisk-Produkten entwickelt. Die Risiken, die hier abgedeckt werden, sind von hoher Bedeutung für Verbraucher und geben Vermittlern und Beratern die entscheidende Orientierung bei der verbraucherzentrierten Tarifauswahl zur Hand”, sagt Michael Franke, Geschäftsführer von Franke und Bornberg.

Multi-Risk-Policen kombinieren unterschiedliche Risiko-Elemente

Eine Grundfähigkeitsversicherung deckt den Verlust von bestimmten Grundfähigkeiten wie Gehen, Hören oder Sehen ab, während Multi-Risk-Policen Elemente aus Unfall-, Dread-Disease- (Schwere Krankheiten), Grundfähigkeits- und Pflegeversicherung miteinander kombinieren. Beiden Absicherungsformen ist gemein, dass die Versicherer sie als günstigere und leichter zugänglichere Alternativen zu Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherungen verstärkt im Markt etablieren möchten. (lk)


Aktuelle Beiträge
Folgen Sie uns:
Aktuelle Beiträge aus dem Ressort Versicherungen


Topaktuelle Themen auf der Startseite


Cash.Aktuell

Cash. 06/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Aktiv versus passiv  –Versicherungen für Immobilien –Luftfahrtmarkt – Marktreport Anlageimmobilien


Ab dem 19. Mai im Handel.

Rendite+ 2/2016 "Altersvorsorge"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Fonds- und Indexpolicen – Dividendenfonds – Zinshäuser – Robo-Advisors


Ab dem 12. Mai im Handel.

1 Kommentar

  1. […] Angebotspalette diejenigen Produkte herauszusuchen, die für die Lebenssituation passen. Mit Multi-Risk-Policen, Grundfähigkeits-, Dread-disease- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung oder dem […]

    Pingback von Olaf Werner | Finanzdienstleistungen — 16. Juni 2015 @ 09:40

Ihre Meinung

Mehr Cash.

Versicherungen

IW-Studie prognostiziert: In 25 Jahren Rente mit 73

Die Deutschen können nach einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) künftig möglicherweise erst mit 73 Jahren in Rente gehen.

mehr ...

Immobilien

Trotz Pegida: Immobilienboom in Dresden

Dresden ist angesagter denn je. Die Sachsenmetropole steht besonders bei jungen Menschen hoch im Kurs und hat sich mittlerweile zu einer attraktiven Immobiliengegend entwickelt – und das trotz Pegida, die Dresden zu ihrem Stützpunkt erklärt haben.

mehr ...

Investmentfonds

Noch-Chef Ghizzoni: ‘UniCredit kann wieder wachsen’

Der scheidende Chef der italienischen Bank Unicredit, Federico Ghizzoni, ist zuversichtlich, dass das Geldhaus bald wieder wachsen kann und nicht nur auf Umstrukturierung setzen muss.

mehr ...

Berater

Erfolgreicher Finanzvertrieb braucht Führungsprinzipien

Mitarbeiter im Finanzvertrieb zu führen, ist eine komplexe Sache. Umso wichtiger ist es, dass die Führungskraft über ein solides Fundament verfügt, auf dem ihre Entscheidungen basiert. Der Experte für Führung im Vertrieb Andreas Buhr stellt zwei der wichtigsten Werte vor, für die Führungskräfte stehen sollten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Capital Stage will Chorus Clean Energy kaufen

Der Solar- und Windparkbetreiber Capital Stage will den Konkurrenten Chorus Clean Energy übernehmen. Bezahlen will Capital Stage komplett mit eigenen Aktien.

mehr ...

Recht

Immobilie geerbt: Was ist zu tun?

Viele Bundesbürger werden in den kommenden Jahren eine Immobilie erben. Doch welche Schritte sind im konkreten Fall notwendig, um das Erbe anzutreten und wie steht es mit den Freibeträgen? Gastbeitrag von Dr. Anton Steiner, Deutsches Forum für Erbrecht e.V

mehr ...