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4. Februar 2014, 12:41
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Studie: Nachfolgermangel gefährdet Altersvorsorge von Vermittlern

Trotz eines Durchschnittsalters von 48 Jahren haben weniger als zehn Prozent der deutschen Versicherungsvermittler bereits Regelungen zur Nachfolge ihres Betriebes getroffen. Dies ergab eine vorläufige Auswertung der aktuell laufenden Studie “Nachfolgemanagement im Versicherungsvertrieb” durch die Versicherungsforen Leipzig.

Nachfolgemanagement: Versäumnisse gefährden Altersvorsorge von Vermittlern

Viele ältere Vermittler sind auf den Verkaufserlös ihres Betriebs angewiesen, um im Alter finanziell abgesichert zu sein.

Eine “stufenweise Abgabe” des Betriebes gehöre zu den favorisierten Modellen der Befragten, berichtet Mario Gärtner, Kompetenzfeldleiter Versicherungsvertrieb bei den Versicherungsforen Leipzig. Dabei sei es allerdings problematisch, so Gärtner, dass lediglich ein Drittel der bisherigen Teilnehmer ihren Unternehmenswert beziehungsweise ihren Ausgleichsanspruch kennen würden.

Vermittler benötigen Verkausfserlös für die Altersvorsorge

“Dies ist eine Krux, denn ein Großteil der Vermittler ist im Rahmen der eigenen Altersvorsorge sogar auf den Verkaufserlös oder einen Ausgleichsanspruch angewiesen”, gibt der Experte zu bedenken.

In der ersten Woche der Erhebung habe die Untersuchung bereits großen Zuspruch erhalten, es würden aber auch weiterhin Ausschließlichkeits-, Mehrfachvertreter und Makler als Teilnehmer für die Studie gesucht. Die Umfrage ist bis zum 16. Februar frei geschaltet und soll etwa zehn Minuten in Anspruch nehmen. (lk)

Foto: Shutterstock

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5 Kommentare

  1. Die Angebote von Marktteilnehmern und Pools zur “Verrentung” haben zugenommen, werden aber nach unserer Kenntnis kaum angenommen. Für viele Makler hat der Verkauf gegen “Cash” Priorität. Um so wichtiger ist es frühzeitig die Übergabe des Bestandes vorzubereiten (3 -5 Jahre) und in dieser Zeit den Wert des Bestandes möglichst zu erhöhen. Deshalb ist es für Verkäufer von Beständen ratsam, den Wert des Bestandes frühzeitig bewerten zu lassen und Faktoren, die den Wert mindern bis zum Verkauf positiv zu verändern. Die neue Plattform http://www.bestandundnachfolge.de/ führt Käufer und Verkäufer zusammen und unterstützt mit Expertenservices Käufer und Verkäufer.

    Kommentar von Dr. Schmidt Consulting & Coaching — 6. Februar 2014 @ 07:32

  2. Wir haben im letzten Jahr einen Makler-Nachfolger-Club gegründet. Der Makler-Nachfolger-Club soll ältere Makler auf die Übergabe Ihrer Maklerbestände vorbereiten. Er bietet die geeignete Plattform um Makler-Unternehmen mit geeignete Nachfolgerkandidaten oder potenziellen Kaufinteressenten zusammenzubringen. Neben der rechtlichen Beratung unterstützen wir den Makler vor allem dabei einen besseren Kaufpreis für sein Lebenswerk zu erhalten und sorgen für eine optimale Betreuung des aufgebauten Kundenstamms durch den Nachfolger. Weitere Infos unter http://www.top-versicherungsbestand.de/nachfolger/

    Kommentar von AdvilA Unternehmensberatung — 5. Februar 2014 @ 17:46

  3. Die stufenweise Übertragung eines Unternehmens in die nächste Generation ist wichtigstes (!) Projekt des Inhabers, mit dem er nicht früh genug beginnen kann. Konflikte mit eigenen Kindern oder potentiellen Käufern liegen in der Luft. MEDIATION biete die Chance, diese konstruktiv zu bearbeiten und faire Absprachen zu treffen.

    Kommentar von Thomas Albert Klein — 5. Februar 2014 @ 14:51

  4. Wir meinen, dass die aktuelle IMD2 Diskussion dafür verantwortlich ist, dass es keine Planungssicherheit für den freien Versicherungsvertrieb gibt. Deshalb sind wir für eine Bestandsübernahme im Raum München ausschließlich an einer stufenweisen Übernahme interessiert.

    Kommentar von Erich Schmitt — 5. Februar 2014 @ 12:56

  5. Leider haben immer noch zu viele Makler als Einzelkämpfer keine eigene Perspektive für die Nachfolgeregelung. Die Vorstellungen über den geplanten Über- oder Abgang sind sehr vage. Hier hilft nur professionelle Hilfe, um wenigstens den Wert des eigenen Bestandes zu ermitteln, allerdings so, dass Banken Finanzamt und Erwerber diesen Wert auch akzeptieren. Wir können helfen, da wir die Erfahrung haben.

    Kommentar von Wolfgang F. Voll — 5. Februar 2014 @ 12:20

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