Anzeige
Anzeige
27. August 2014, 08:04
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Höherer Stellenwert für die Pflege

“Einen ersten kraftvollen Schritt” nennt Bundesminister Gröhe das neue Pflegegesetz, in dem die Leistungen für die häusliche und stationäre Pflege um bis zu vier Prozent angehoben werden und das zu Beginn des nächsten Jahres wirksam wird. Dabei geht es um Verbesserungen in der Tages-Nacht-und Kurzzeitpflege. 3,6 Milliarden Euro stehen dafür 2015 zur Verfügung.

Pflegebedürftigkeitsbegriff novelliert

Damit stellt sich die Bundesregierung im Gegensatz zu ihren Vorgängern diesem drängenden Problem. Novelliert werden soll auch der Pflegebedürftigkeitsbegriff. Statt bisher drei Pflegestufen soll es künftig fünf geben.

Bei der Feststellung der Pflegebedürftigkeit soll nicht mehr zwischen körperlichen, geistigen und psychischen Beeinträchtigungen unterschieden werden. Entscheidend ist vielmehr der Grad der Selbständigkeit, wieviel und konkret welche Hilfe benötigt der Pflegebedürftige. Eine Neuregelung, von der Demenzkranke ebenso wie alte Menschen mit körperlichen Gebrechen profitieren dürften.

Einbindung der Familien

Um der Pflege einen verstärkten politischen Stellenwert im demographischen Wandel zu geben, hat die schwarz-rote Koalition zu Beginn der Legislaturperiode mit Karl-Josef Laumann einen eigenen Beauftragten als Staatssekretär für die Belange der Pflege berufen, eine gute politische Entscheidung, ist der Ex-Arbeitsminister von Nordrhein-Westfalen und Bundesvorsitzende der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) doch ein gestandener Fachmann.

Der gelernte Maschinenschlosser, eineinhalb Jahrzehnte auch Bundestagsabgeordneter, weiß, dass einerseits mehr und neue staatliche Hilfen in einem Land mit stark alternder Gesellschaft notwendig sind, andererseits ein Kranz von ergänzenden Maßnahmen eine sinnvolle Pflege-Strategie abstützen muss.

Steueranreize für häusliche Pflege

Dabei kommt den Familien, aber auch den Unternehmen, eine besondere Bedeutung zu. Ein Schielen nur auf den Staat und seine Verantwortung wäre kurzsichtig. Zwei Drittel der Familien pflegen ihre Angehörigen. Ein interessanter Denkansatz ist daher, rüstige Senioren für die häusliche Pflege zu gewinnen und dafür Steueranreize zu bieten.

Seite drei: Pflegesensible Unternehmenskultur

Weiter lesen: 1 2 3

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Cash. 9/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Brexit - China - Digitalisierung - Offene Immobilienfonds - Berlin - Hitliste Maklerpools

Ab dem 11. August im Handel.

Versicherungen

Kreise: Chinesischer Versicherer Anbang will an die Börse

Der chinesische Versicherungsriese Anbang liebäugelt Kreisen zufolge mit einem Börsengang für einen Teil seiner Geschäfte. Möglich sei ein IPO der heimischen Lebensversicherungssparte sowie einiger Überseetöchter berichtete am Mittwoch die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

mehr ...

Immobilien

Die Top-20 teuersten Städte für Unternehmen

Wo müssen Unternehmen am meisten für die Unterbringung ihrer Mitarbeiter zahlen? Die Antwort gibt der Savills Live-Work-Index, der die Kosten für Wohn- und Büroraum pro Kopf in den Weltmetropolen aufzählt.

mehr ...

Investmentfonds

Wie Anleger vom Fortschritt profitieren

Für die Erzielung von attraktiven Renditen ist das vorzeitige Erkennen von Trends extrem wichtig. Aktienanleger müssen die Entwicklungen nach Möglichkeit antizipieren und auf sie vorbereitet sein. Gastkommentar von Suneil Mahindru, Goldman Sachs Asset Management

mehr ...

Berater

Deutsche Makler Akademie kooperiert mit Resultate Institut

Die Deutsche Makler Akademie (DMA) hat eine Kooperation mit dem Münchener Resultate Institut für Unternehmensanalysen und Bewertungsverfahren vereinbart. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen Seminare zur strategischen und operativen Nachfolgeplanung anbieten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Bremer Landesbank soll komplett an die NordLB gehen

Die Bremer Landesbank (BLB) soll komplett in der niedersächsischen NordLB aufgehen. Offenbar geht es in den Verhandlungen nur noch um die Option eines Komplettverkaufs des 41-prozentigen BLB-Anteils, den das Land Bremen an dem Geldinstitut hält.

mehr ...

Recht

Rechtsfragen zur Digitalisierung, Teil 4: “Technische Kreativität erforderlich”

Bei einer Online-Vertriebsplattform ist es nur schwer nachvollziehbar, ob ein Anleger die Texte aufmerksam liest und versteht. Es ist ungewiss, wie die Rechtsprechung die vermeintlichen Ansprüche eines nichtlesenden Anlegers bewerten wird. Gastbeitrag von Dr. Gunter Reiff, RP Asset Finance Treuhand

mehr ...