Anzeige
3. November 2014, 16:39
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

PKV: Neue Wachstumschancen für die Vollversicherung

Die private Krankenversicherung fürchtete 2013 um ihre Existenz. Denn im Wahljahr wurden traditionell wieder die Stimmen lauter, die für die Einführung einer Bürgerversicherung warben. Vor allem das Thema Bezahlbarkeit der PKV-Beiträge im Alter rief Kritik in den Medien und der Politik hervor. Ein Blick zurück nach vorn.

PKV

Reiner Will, Assekurata: “Für 2015 sehen wir vor allem in der Vollversicherung größere Wachstumschancen. Diese beruhen auf den aktuell moderaten Beitragsanpassungen.”

Mittlerweile haben sich die Wogen etwas geglättet und die neue Bundesregierung scheint am dualen System aus privater und gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) festzuhalten. Ende gut, alles gut könnte man also meinen.

Allerdings scheint die vielfach negative Berichterstattung über die PKV Spuren hinterlassen zu haben, was sich im Wachstum der Branche niederschlägt. Gerade die Krankheitskostenvollversicherung ist davon betroffen.

Rückgang auch im Jahr 2014

Hier hat sich das Minus nach versicherten Personen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 von 20.100 auf 66.300 mehr als verdreifacht, was einem Bestandsabgang von minus 0,74 Prozent entspricht.

Somit waren Ende 2013 nunmehr 8,89 Millionen Menschen vollversichert. Nach unseren bisherigen Informationen dürfte sich der Rückgang auch im Jahr 2014 fortsetzen.

Rückzug aus Niedrigpreissegment

Die Gründe hierfür sind vielschichtig und lassen sich nicht nur auf den Rückzug von Teilen der Branche aus dem Niedrigpreissegment zurückführen, das in der Vergangenheit speziell die preissensible Klientel der Selbstständigen und Freiberufler in die PKV spülte.

Auch Beitragssteigerungen im Rahmen der Unisex-Tarifeinführungen haben für Kaufzurückhaltung gesorgt. Wesentlicher dürfte aber zum einen die Sorge vor Beitragssteigerungen sein, zum anderen die Bindung an einen Krankenversicherer, das heißt die begrenzten Wechselmöglichkeiten zwischen den Gesellschaften und zurück in die GKV.

Seite zwei: Notwendigkeit einer ganzheitlichen Beratung

Weiter lesen: 1 2 3 4 5

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Rendite+ 3/2016 "Immobilien"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Deutschlands beste Wohnimmobilien-Standorte - Marktreport Anlageimmobilien - Aktuelle Baufinanzierungstrends - Mietrecht etc.


Ab dem 1. September im Handel.

Cash. 9/2016

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Brexit - China - Digitalisierung - Offene Immobilienfonds - Berlin - Hitliste Maklerpools

Ab dem 11. August im Handel.

Versicherungen

Presse: Regierung will Haftung bei Betriebsrenten lockern

Mit einer Reform der Betriebsrenten will die Bundesregierung einem Medienbericht zufolge die Haftungsregeln für Unternehmen lockern.

mehr ...

Immobilien

Lage-Rating Berlin: Die besten Chancen

In welchen Teilen Berlins haben Investoren und Kapitalanleger beste Investitionsperspektiven? Das Lage-Rating von Immobilienscout24 und Handelsblatt Online gibt die Antwort. Die Analyse des Berliner Immobilienmarktes ist der Auftakt für eine insgesamt vierteilige, wöchentliche Lage-Rating-Serie.

mehr ...

Investmentfonds

Pictet stellt Zahlen für das erste Halbjahr vor

Die Pictet-Gruppe  gab heute in Genf die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr bekannt. Der Gewinn ging bei den Schweizern gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück.

mehr ...

Berater

Verbraucherstimmung verbessert sich

Die Deutschen sind weiter in Kauflaune – allen Sorgen um Brexit, Flüchtlinge oder Terror zum Trotz. Nach Ansicht von Konsumforschern hat das vor allem einen Grund.

mehr ...

Sachwertanlagen

Primus Valor: Investitionsphase des ICD 7 ist beendet

Der Publikums-AIF Immochance Deutschland 7 Renovation Plus (ICD 7) von Primus Valor ist rund sechzehn Monate nach dem Vertriebsstart vollständig investiert. Das Beteiligungsangebot hat nach Angaben des Unternehmens das geplante Gesamtinvestitionsvolumen von 71 Millionen Euro wie prognostiziert erreicht.

mehr ...

Recht

Rechtsfragen zur Digitalisierung, Teil 4: “Technische Kreativität erforderlich”

Bei einer Online-Vertriebsplattform ist es nur schwer nachvollziehbar, ob ein Anleger die Texte aufmerksam liest und versteht. Es ist ungewiss, wie die Rechtsprechung die vermeintlichen Ansprüche eines nichtlesenden Anlegers bewerten wird. Gastbeitrag von Dr. Gunter Reiff, RP Asset Finance Treuhand

mehr ...