Anzeige
Anzeige
15. August 2014, 14:13
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Vermittler fürchten Verlängerung der Stornohaftzeit “durch die Hintertür”

Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) wirft den Versicherern vor, eine Verlängerung der Stornohaftzeit für Vermittler “durch die Hintertür” durchsetzen zu wollen. Der BVK beruft sich dabei auf eine Stellungnahme des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zur VAG-Novelle.

BVK fürchtet Verlängerung der Stornohaftzeit durch die Hintertür

Michael H. Heinz ärgert sich über die Versicherer: “Von Partnerschaft kann da kaum mehr die Rede sein.”

Am Montag hatte sich der GDV zum Referentenentwurf zur Änderung des Versicherungsaufsichtsgesetztes (VAG) geäußert. Im Anhang der Stellungnahme plädiert der Verband für eine Änderung des Rückkaufswertes, der in Paragraf 169 Abs. 3 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) geregelt ist.

Mit dem Vorschlag ist der BVK überhaupt nicht einverstanden, da eine Umsetzung zu deutlich höheren Rückkaufswerten in den ersten Vertragsjahren führen würde. Danach sollen nur noch 0,4 Prozent der Beitragssumme pro Jahr als Abschlusskosten einkalkuliert werden. Diese Abschlusskosten sollen dann in den ersten zehn Jahren eingerechnet werden können – bislang sind es fünf Jahre.

BVK lehnt Stornohaftzeit von zehn Jahren ab

“Ein Schelm, wer Böses dabei denkt”, sagt BVK-Präsident Michael H. Heinz, “das hört sich nach einer verbraucherfreundlichen Regelung an, die wir grundsätzlich begrüßen.” Allerdings missfällt Heinz, dass sich der GDV zugleich für eine “Folgeänderung” des Paragrafen 80 VAG (Anforderung an die mit dem Vertrieb von Versicherungen befassten Personen) ausspricht.

Seite zwei: Umsetzung geht zu Lasten der Vermittler

Weiter lesen: 1 2

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 4/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Tech-Aktien – Fondspolicen – Baufinanzierung – Frauen in der Finanzberatung

Ab dem 16. März im Handel.

Cash. 3/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Pflegevorsorge - Small Caps - Zinshäuser - Digitalisierung - Honorarberatung - Leadsgewinnung - Nachfolge-Planung

Versicherungen

Generali: Alternativen zur Klassik legen zu

Die Generali in Deutschland konnte ihr operatives Ergebnis im Geschäftsjahr 2016 auf 847 Millionen Euro erhöhen, ein Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Gesamtkosten sanken um 117 Millionen Euro auf 1,3 Milliarden Euro.

mehr ...

Immobilien

WIKR: Präzisierungen bei Immobilienkrediten

Die umstrittenen strengen Vorgaben für die Vergabe von Immobilienkrediten werden nachgebessert. Der Bundestag beschloss am Donnerstag Präzisierungen zu der seit einem Jahr geltenden “Wohnimmobilienkreditrichtlinie”.

mehr ...

Investmentfonds

Brexit: Luxemburg beansprucht Sitz der Europäischen Bankenaufsicht

Luxemburg will nach dem Brexit Sitz der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) werden. Nach Ansicht von Premierminister Xavier Bettel hat das Großherzogtum ein Anrecht auf den Umzug der EBA nach Luxemburg.

mehr ...

Berater

“Als ich anfing, war es geradezu exotisch, sich mit Frauen zu beschäftigen”

Heide Härtel-Herrmann ist seit über 30 Jahren als Beraterin tätig. Mit Cash. hat sie über ihren Werdegang, Frauen in der Finanz- und Versicherungsbranche und die Bedürfnisse weiblicher und männlicher Kunden gesprochen.

mehr ...

Sachwertanlagen

Ratingwissen-Tag: “Plausibilitätsprüfung nicht erforderlich”

Plausibilitätsprüfung und Vertriebsregulierung durch die EU-Richtlinie MiFID II zählten zu den Themen auf dem „15. Fondsrating-Tag/3. Assetmanagement-Tag“ des Veranstalters Ratingwissen am Mittwoch – mit einigen überraschenden Statements.

mehr ...

Recht

BGH stärkt prozessualen Rechtsschutz von Versicherungsnehmern

Klagt ein Versicherungsnehmer gegen einen Versicherer mit Sitz im Ausland, gilt die für den Versicherungsnehmer vorteilhafte Regelung des Gerichtsstandes in dessen Bezirk – auch wenn es sich um Ansprüche aus “Altverträgen” handelt, die vor Inkrafttreten des reformierten VVG geschlossen wurden.

mehr ...